MacBook Pro 2018: Upgrade für die Touch-Bar-Versionen – alle Infos

Robert Kägler

Apple hat im Juli 2018 endlich die neuen MacBook-Pro-Modelle vorgestellt. Die aktualisierten 13-Zoll- und 15-Zoll-Versionen der High-End-Laptops bringen einige Neuerungen und mehr Power mit sich. Hier findet ihr eine Übersicht aller Änderungen der Touch-Bar-Modelle.

Ursprünglich hatte man vermutet, dass Apple die neuen High-End MacBook-Versionen während der Entwicklerkonferenz WWDC 2018 vorstellen würde. Diese Vermutung bewahrheitete sich jedoch nicht. Stattdessen hat Apple nun über einen Monat nach der Konferenz klammheimlich die Produktseite der MacBook-Pro-Modelle aktualisiert und diese damit offiziell angekündigt.

Ein Wermutstropfen gibt es jedoch: Apple beschränkt sich hier lediglich auf den High-End-Bereich mit integrierter OLED-Touch Bar. Die Versionen ohne die umstrittene Leiste gehen leer aus.

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MacBook Pro 2018: Gewohntes Design mit neuem True-Tone-Display

Bei dem Design der neuen MacBooks überrascht Apple nicht. Das bereits gewohnte und bewährte Design der Vorgänger-Modelle bleibt uns hier erhalten. In diesen Belangen ist das MacBook-Update ein typischer Hardware-Refresh für 2018.

Mit einem Feature kann Apple dann doch aufwarten: Sowohl die 13-Zoll-Version als auch die größere 15-Zoll-Variante bekommen ein True-Tone-Display. Diese Technik wurde ursprünglich mit dem ersten iPad Pro vorgestellt, das bereits 2016 in den Verkauf ging. Die allgemeine Farbtemperatur des Displays passt sich den Lichtverhältnissen der Umgebung an und simuliert dabei ein natürlicheres Bild für die Augen. Auch die OLED-Touch-Bar ist mit diesem Feature ausgestattet.

Allgemein setzt das Unternehmen aus Cupertino weiterhin auf die bewährten Retina-Displays. Das 15-Zoll-Macbook Pro bietet mit einer nativen Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln 220 ppi. Das Display der kleineren 13-Zoll-Version löst mit minimal schärferen 227 ppi und 2560 x 1600 Pixeln auf.

MacBook Pro 2018: Mehr Leistung – RAM und Quad-Core 13-Zoll

13-Zoll MacBook Pro

Mit mehr Leistung bringt Apple die neuen MacBooks auf den aktuellen Stand der Technik. Das 13-Zoll MacBook wurde dieses Jahr erstmals standardmäßig mit einem Vier-Kern-Prozessor der 8. Generation (Coffee-Lake) ausgestattet. Wählen kann man zwischen einem 2,3 GHz (Turbo Boost bis 3,8 GHz) Quad-Core Intel Core i5 und dem stärkeren 2,7 GHz (Turbo Boost bis 4,5 GHz) Quad-Core Intel Core i7. Der LPDDR3-Arbeitsspeicher lässt sich bis zu 16GB aufstocken. Für die grafische Leistung sorgt die GPU-Lösung Intel Iris Plus Graphics 655. Die SSD fasst in der teuersten Variante bis zu 2 TB Daten.

15-Zoll MacBook Pro

Das größere 15-Zoll-Modell lässt euch die Wahl zwischen dem 6-Kern-Prozessor (Coffee-Lake) mit bis zu 2,6 GHz (Turbo Boost bis 4,3 GHz) Intel Core i7 und dem 2,9 GHz (Turbo Boost bis 4,8 GHz) Intel Core i9. Der RAM des leistungsstärkeren MacBooks bekommt diesmal ein unerwartet großes Update: Erstmals könnt ihr optional bis zu 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher verbauen lassen. Die integrierte GPU Intel UHD Graphics 630 ist im Vergleich mit dem kleineren Modell zwar etwas schwächer, sie wird aber durch die neue Radeon Pro 560X mit 4 GB GDDR5 unterstützt. Das Umschalten zwischen den beiden Prozessoren geschieht dabei automatisch. Eine maximal 4 TB große SSD liefert genügend Speicherkapazität.

T2-Chip, Bluetooth 5.0 & neues Keyboard

In beiden diesjährigen Laptop-Modellen von Apple kommt außerdem der aus dem iMac Pro bekannte T2-Chip zum Einsatz. Dieser gesonderte Prozessor steuert unabhängig von den Haupt-Prozessoren unter anderem die Speicher-Verschlüsselung, Touch ID, Mikrofone und Kühler. Außerdem lässt sich Siri nun durch den „Hey Siri“-Befehl aktivieren. Zudem wird der neue Bluetooth 5.0 Standard ab diesem Jahr auf MacBooks unterstützt. Damit lässt sich ein Audio-Signal nun an mehrere Geräte gleichzeitig senden, sobald macOS das entsprechende Software-Update erhält. Mit den überarbeiten Butterfly-Keys soll außerdem für ein besseres und leiseres Schreiberlebnis auf der Tastatur gesorgt werden.

Anschlüsse und Batterie

Neben der dem WLAN-Standard 802.11ac (kompatibel mit IEEE 802.11a/b/g/n) und Bluetooth 5.0 stehen euch in beiden Modellen vier der Apple-typischen Thunderbolt 3 (USB-C) Anschlüsse und ein 3,5 mm Kopfhöreranschluss zur Verfügung. Der 58,0 Wh beziehungsweise 83,6 Wh starke Akku liefert bis zu 10 Stunden Power für euren Medienkonsum und bis zu 30 Tage Standby-Zeit.

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen MacBook Pros sind aktuell im , direkt in Apple-Stores und bei autorisierten Verkaufsstellen erhältlich. Apple gibt im eigenen Store einen Mindestpreis von 1.999 Euro für die Minimalkonfiguration des 13-Zoll-Modells und 2.799 Euro für die günstigste 15-Zoll-Variante des MacBook Pro an. Hier gibt es also keine Überraschungen, die Preise kennen wir bereits aus den Vorjahren.

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