MacBook und SD-Karte: Adapter und WLAN-Lösungen in der Übersicht

Sven Kaulfuss 8

Fotografen werden am neuen MacBook mit 12-Zoll-Retina-Display vor allem ein Detail schmerzlich vermissen: Ein SD-Kartensteckplatz. Dieser fiel dem flachen Design zum Opfer. Wir stellen jetzt Lösungen für dieses Problem vor.

MacBook und SD-Karte: Adapter und WLAN-Lösungen in der Übersicht

Der SD-Kartensteckplatz von MacBook Air (13-Zoll-Modell), MacBook Pro und MacBook Pro mit Retina Display ist sehr praktisch. Zum einen lässt er sich als bequeme Speichererweiterung nutzen – wir berichteten – und zum anderen importieren Fotografen Bilder und Videos von ihren Kameras, indem sie einfach die Speicherkarten in das MacBook stecken können. All dies ist mit dem neuen MacBook so nicht mehr möglich – sehr bedauerlich. Doch es gibt Abhilfe…

Option 1: SD-Karten per Kabel und Adapter am neuen MacBook

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Nicht sonderlich elegant, aber immerhin funktional: Wir nutzen kurzerhand einen , idealerweise USB-3.0-fähig. Allerdings stellt uns der einzig vorhandene USB-C-Anschluss (USB 3.1 Typ-C) des neuen MacBooks vor eine Herausforderung. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es leider noch keine Kartenlesegeräte mit einem USB-C-Port. Ergo: Zwischen dem MacBook und dem Kartenleser gilt es einen USB-Adapter zu verwenden. Ein solcher existiert von Apple – Kostenpunkt 19 Euro*. Alternativ können wir auch einen der beiden Multiport-Adapter (mit VGA- oder HDMI-Anschluss) verwenden. Diese bieten neben einer normalen USB-Buchse noch einen Display-Anschluss und einen USB-C-Port.

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Option 2: WLAN-Kameras und WLAN-SD-Karten für das neue MacBook

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Wesentlich eleganter: Der Einsatz einer mit . Diverse Kompakt-, System-, und DSLR-Modelle verfügen heutzutage schon über ein WLAN-Modul. Bilder und Videos gelangen so kabellos direkt auf das neue MacBook. Nachteil: Bei besonders großen Datenmengen verspricht eine Lösung per Kabel höhere Transferraten.

Viele Anwender dürften jedoch noch ihre bisherige, nicht WLAN-fähige Digitalkameras weiterverwenden wollen. Auch hierfür gibt es eine Option: SD-Karten mit einem winzigen WLAN-Modul. Diese Speicherkarten machen aus jeder normalen Digitalkamera eine WLAN-Kamera. Federführend in der Vergangenheit waren hier die Modelle von . Mittlerweile bieten jedoch auch Hersteller wie oder entsprechende Karten an. Nachteil: Selbstredend sind diese Karten teurer als ihre „normalen“ Pendants ohne Wi-Fi-Modul, aber immer noch finanzierbar. So kostet beispielsweise gegenwärtig das Modell von . Positiv: iPhone und iPad profitieren gleichermaßen von dieser Lösung. Besitzer einer DSLR mit CompactFlash-Slot nutzen übrigens einfach einen passenden zusätzlich.

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