Mit dem Ende des Tankrabatts wird es wieder teurer an Deutschlands Zapfsäulen. Wer es noch vor dem 1. September schafft, den Wagen vollzutanken, kann deswegen aber nicht unbedingt auf günstigere Preise hoffen. Stattdessen können einige grundlegende ADAC-Tipps helfen, die Kosten an der Tankstelle möglichst klein zu halten.

 
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Teure Spritpreise: 6 Tipps vom ADAC helfen beim Sparen

Der ADAC hat dem auslaufenden Tankrabatt kein gutes Abschlusszeugnis ausgestellt. Der Einspareffekt bei Klimagas-Emissionen sei gering gewesen, die Ersparnis im Portemonnaie habe den Sparanreiz zerstört, das Auto weniger zu nutzen. Obendrein haben sich den Untersuchungen der Verkehrsexperten zufolge die Mineralölkonzerne die Taschen gefüllt, den vollständigen Rabatt nicht an Kundinnen und Kunden weitergegeben.

Für den Verein, der sich gerne als Sprachrohr der deutsche Autofahrer sieht, kann es daher nicht schnell genug zu Ende sein, an einer Rückkehr des Tankrabatts besteht kein Interesse. Aber wie dann ab 1. September sparen bei den hohen Spritpreisen? Dafür hatten führende ADAC-Vertreter bei einer Pressekonferenz einige Tipps parat.

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ADAC verrät, wie ihr an der Zapfsäule euer Geld zusammenhaltet:

  • Preise vergleichen ist so wichtig wie nie zuvor: Nicht nur, um selbst möglichst wenige Euro pro Tankfüllung zahlen zu müssen, sollten Verbraucher Preise verschiedener Tankstellen vergleichen. Wer günstige Anbieter konsequent vorzieht, könne so ein Signal an die Industrie schicken und den Preisdruck insgesamt nach unten befeuern.
  • Die einfachste Möglichkeit, Preise zu vergleichen, ist heutzutage per App auf dem Smartphone. Tanken-Apps gibt es viele am Markt. Wer praktisch immer günstige Tankstelle in der Nähe kennt, kann zwar auch ohne App sparen, aber wird nicht immer den besten Deal machen. Wir haben die drei besten Tanken-Apps für euch zusammengestellt.
  • Auf die richtige Tageszeit kommt es an: Laut Stefan Gerwens, Leiter Verkehr beim ADAC, sind die Preise in der Regel zwischen 20 und 22 Uhr im Tagesverlauf am niedrigsten. Am letzten Tag des Tankrabatts könnte diese Weisheit aber außer Kraft sein, wenn viele Verbraucher gleichzeitig noch ein letztes Mal die vergünstigten Spritpreise nutzen wollen.
  • Eine vorausschauende Fahrweise kann laut ADAC mitunter einen enormen Einfluss auf den Spritverbrauch und damit auf die Tankkosten insgesamt haben. Wer extreme Beschleunigungen, unnötig scharfes Bremsen und hohe Geschwindigkeiten meidet, könne den Verbrauch um über 20 Prozent verringern, so der ADAC.
  • Der Reifendruck beeinflusst ebenfalls den Verbrauch während der Fahrt. Ist er zu gering, braucht der Motor mehr Kraft, um die gleiche Wirkung zu entfalten. Zu hoher Luftdruck schadet auf Dauer dem Reifen, was ebenfalls ins Geld gehen kann. Daher lohnt es sich, regelmäßig den Luftdruck zu prüfen und mit Idealwert zu fahren.
  • Auch das Gewicht des Autos wirkt sich auf den Verbrauch aus. Der ADAC empfiehlt daher gerade Vielfahrern, möglichst wenig unnötige Dinge im Auto zu lassen. Ein aufgeräumter Kofferraum sieht nicht nur schöner aus, sondern kann sich auch im Portemonnaie bemerkbar machen.

Der Preisvorteil bei E-Autos schwindet mit steigenden Strompreisen. Was trotzdem für Stromer spricht:

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Spartipps helfen, können aber den Preisanstieg nicht ausgleichen

Mit diesen Tipps können Autofahrerinnen und -fahrer bereits viel tun, um ihre Kosten an der Tankstelle gering zu halten. Ganz wird sich damit die Teuerung bei Benzin und Diesel sowie die Rückkehr der gewohnten Steuersätze allerdings nicht auffangen lassen.