Bei mehreren deutschen Supermärkten wird gerade vor einer Tomatensoße gewarnt, die Fertig-Pizzateigen beiliegt. Das Produkt ist bei Aldi, Lidl, Netto, Edeka, Penny und weiteren Supermärkten zu finden – doch nicht alle Bundesländer sind betroffen. Apps helfen dabei, den Überblick über Produktrückrufe zu bewahren.

 

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Metall in Tomatensoße: Aldi, Lidl und Co. starten Rückruf

In Deutschland und Österreich ist eine Tomatensoße im Umlauf, die Metallstücke enthalten kann. Das betroffene Produkt der österreichischen Hersteller Wewalka GmbH und Tante Fanny Frischteig GmbH wurde bei vielen Supermärkten angeboten und könnte mit Metallteilchen verunreinigt sein. Der Teig, der in Kombination mit der Soße angeboten wird, kann hingegen ohne Bedenken verzehrt werden. Die Tomatensoße soll in allen Bundesländern mit Ausnahme von Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein im Verkauf gewesen sein.

„Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in der Tomatensoße des betroffenen Produktes Metallfremdkörper enthalten sind. Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren“, sagt ein Sprecher von Lidl. Die Metallstücke können zu Verletzungen im Mund- und Rachenraum führen. Innere Verletzungen und Blutungen sind ebenfalls nicht ausgeschlossen, wie produktwarnung.eu berichtet.

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Aldi Süd weist darauf hin, dass das Produkt in den eigenen Filialen ausschließlich in Bayern vertrieben wurde und als Mindesthaltbarkeitsdaten 17. Juli bis 16. August 2020 aufgedruckt sei: „Die Gefahr geht ausschließlich von der beigepackten Tomatensoße aus. Wir empfehlen daher von jeglichem Verzehr des betroffenen Produktes abzusehen.“

Verunreinigte Soße: Viele Supermärkte betroffen

Die Tomatensoße wurde nicht nur bei Aldi Süd und Lidl angeboten, sondern auch bei einer ganzen Reihe weiterer Supermärkte. Ebenfalls betroffen sind Pizzateig-Produkte bei Netto und Edeka (Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschließlich 23. August), Penny (bis 7. August), Rewe (6. Juli bis 22. August), Spar (22. Juli bis 19. August) und Hofer (16. Juli bis 16. August).

Im Video: 7 unbekannte Fakten über Aldi:

7 Fakten über Aldi, die ihr nicht kanntet

Produktrückrufe: Apps warnt vor Gefahren

Um bei Produktrückrufen und Verbraucherwarnungen immer auf dem neusten Stand zu bleiben, lohnt sich ein Blick in den Play Store von Google. Hier sticht die kostenlose und sehr gut bewertete App „Produktrückrufe“ hervor.

Preis: Kostenlos

Auch für iPhones gibt es eine entsprechende Gratis-App, die mit „Rückrufe App“ bezeichnet wird.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

„Produktrückrufe“ ist eine deutsche App, in der Warnungen gesammelt werden. Bei Bedarf gibt es auch Push-Benachrichtigungen bei neuen Hinweisen direkt auf das Handy. Warnungen können auch an Freunde weitergeleitet werden. Auch die iPhone-App bietet einen solchen Funktionsumfang.