Da hat Apple einen Volltreffer gelandet: Die neuen MacBooks des US-Konzerns verkaufen sich wie geschnitten Brot. Zahlen von Marktforschern belegen ein beeindruckendes Wachstum im ersten Quartal 2021. Im wichtigen Bildungssektor muss Apple aber noch aufholen.

 

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Der Trend zu Home-Office und E-Learning hat dem weltweiten PC- und Notebook-Markt ein ordentliches Plus verschafft. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind die Absätze im ersten Quartal 2021 um 81 Prozent in die Höhe gegangen, wie neue Zahlen der Marktforscher von Strategy Analytics zeigen. Noch besser schnitt sogar Apple ab.

Apple kann Absatzzahlen von Macs und MacBooks fast verdoppeln

So konnte der Elektronikkonzern in Q1/2021 seine Verkäufe fast verdoppeln: Ein Wachstum von 94 Prozent steht auf der Habenseite. Insgesamt gingen 5,7 Millionen Macs über die Ladentheke, ein Jahr zuvor waren es nur 2,9 Millionen.

Die nach oben schnellenden Absatzzahlen dürfte Apple vor allem dem Launch neuer MacBooks zu verdanken haben. Ende 2020 hat der Hersteller ein überarbeitetes MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini auf den Markt gebracht, die erstmals selbstentwickelte Prozessoren statt Intel-Chips an Bord haben. Die bieten eine höhere Performance, spürbar mehr Akkulaufzeit und sind zudem flüsterleise und entwickeln kaum Abwärme. Die neuen Macs wurden von der Fachpresse gelobt, auch GIGA war begeistert. Das Lob dürfte den ein oder anderen Käufer überzeugt haben.

Im Bildungssektor dominieren Chromebooks

Trotz der insgesamt guten Zahlen gibt es auch ein Haar in der Suppe: Der Marktanteil von macOS stieg im Vergleichszeitraum nur leicht an, von 7,8 Prozent auf nunmehr 8,4 Prozent. Im wichtigen Bildungssektor spielt Apple außerdem nur eine untergeordnete Rolle. Hier dominieren laut Analyst Chirag Upadhyay vor allem Chromebooks, die für Bildungseinrichtungen aufgrund ihrer geringen Anschaffungskosten und einfachen Geräteverwaltung- und Management besonders attraktiv sind. Auf den Lorbeeren ausruhen kann sich Apple also nicht.