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Audi-Manager enthüllt: Darauf müssen sich Autofahrer zukünftig einstellen

Audi will mehr On-Demand-Funktionen anbeiten. (© Imago/Deutzmann)

Audi plant, sein Angebot an kostenpflichtigen Zusatzfunktionen auszubauen. Der Technikvorstand des Unternehmens erläutert in einem Interview, dass diese Erweiterung vorrangig auf Anregungen von Kunden basiert und weniger auf die Erhöhung von Gewinnen abzielt.

 
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Audi: Kunden wollen mehr On-Demand-Funktionen

Audi will ab 2024 deutlich mehr kostenpflichtige Upgrades in seinen Fahrzeugen anbieten. Beim Audi A4, aber auch bei anderen Autos, sollen Besitzer nach dem Kauf über die Audi-App zusätzliche Funktionen hinzubuchen können – gegen Geld und ohne einen Audi-Händler aufsuchen zu müssen. Das hat Oliver Hoffmann, Technikvorstand der Marke, jetzt in einem Interview bestätigt.

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Diese Entwicklung, so Hoffmann, gehe auf Kundenwünsche zurück und diene nicht in erster Linie dazu, die Gewinnmargen von Audi signifikant zu erhöhen. Bislang sind solche On-Demand-Funktionen nur für die e-tron-Modelle verfügbar, darunter ein LED-Matrix-Paket und ein teilautonomes Parksystem. Welche konkreten Funktionen künftig hinter einer Paywall angeboten werden, dazu äußert sich Audi noch nicht. Hoffmann spricht aber schon von einem „großen Schritt“.

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Audi: Jahr für Jahr neue Updates

Für Audi sind Autos keine Produkte mehr, die irgendwann fertig sind und an die Kunden ausgeliefert werden. Ziel sei es, so Hoffmann, „Jahr für Jahr neue Funktionen in die Autos zu bringen“ (Quelle: Autocar).

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Die Entscheidung von Audi folgt einem allgemeinen Trend in der Automobilindustrie, bei dem kostenpflichtige Upgrades nach dem Kauf immer üblicher werden – trotz der gemischten Reaktionen der Kunden auf ähnliche Versuche anderer Hersteller, wie zum Beispiel das gescheiterte Angebot von BMW, die Sitzheizung als Abo zu verkaufen. Hoffmann ist aber zuversichtlich, dass solche Paywall-Funktionen in Zukunft „ganz normal“ sein werden.

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