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Auto des Jahres 2022: Koreaner überflügelt alle

Auto des Jahres 2022: Das ist das Elektro-SUV Kia EV6
Auto des Jahres 2022: Das ist das Elektro-SUV Kia EV6

Das Rennen ums Auto des Jahres 2022 ist entschieden: Sieger ist das E-Auto Kia EV6. Kia setzt sich damit unter anderem gegen europäische Konkurrenten durch und fährt außer Konkurrenz deutscher Elektromodelle. Dafür gibt es gute Gründe.

 
E-Mobility
Facts 

Kia EV6: E-Auto wird bestes Auto 2022

Kia gewinnt den Titel Auto des Jahres 2022 mit dem neuen Elektroauto EV6. Das E-SUV holt erstmals Platz 1 für ein Modell aus Südkorea und damit auch für Kia selbst. Überzeugt hat das E-Auto unter anderem durch „angenehme Performance“, moderne Sicherheitsfeatures und die hohe Ladeleistung mit 800-V-Technik.

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Die Jurymitglieder heben außerdem den Komfort hervor sowie die hohe Reichweite und eine Kompatibilität und Vernetzung, die es bisher so nicht gegeben habe (Quelle: Car of the Year). Ein besonderer Vorteil beim Kia EV6 ist die starke Ladetechnik, die man aktuell sonst nur in deutlich teureren E-Autos findet. Bei der deutschen Konkurrenz, etwa dem ID.4, ist das noch nicht dabei, Einwandfrei funktioniert sie im Winter aber noch nicht, wie unser Kollege Peter Hryciuk im Test des Kia EV6 festgestellt hat. Trotzdem ist das Modell für ihn „das beste Auto, das ich je gefahren bin“.

Auf Platz 2 landet der Renault Mégane E-Tech Electric zwar nicht weit abgeschlagen hinter dem Kia, aber das Ergebnis ist doch deutlich. Während der EV6 insgesamt 279 Punkte und 12 Stimmen als bestes Auto sammelte, schaffte das französische E-Auto 265 Punkte.

VW-Konzern kann von Kia noch was lernen

Mit dem Hyundai Ioniq 5 holt sich der Konzernbruder des Kia ebenfalls noch einen Platz auf dem Treppchen, es reicht für Bronze (261 Punkte). Das Ergebnis macht deutlich: Bei E-Autos muss man mit den Koreanern rechnen – und deutsche Hersteller können sich an den Aushängeschildern von Kia und Hyundai ein ordentliches Beispiel nehmen. Das zeigte bereits die Liste der Finalisten, bei denen deutsche Marken gar nicht vertreten waren. Mit Cupra Born und Skoda Enyaq iV kamen immerhin zwei Modelle aus dem Volkswagenkonzern in die engere Auswahl, konnten abschließend aber nicht überzeugen.

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Die diesjährige Wahl zum Auto des Jahres durch die Jury aus normalerweise 61 Fachjournalisten aus Europa stand auch unter im Zeichen der aktuellen Lage in der Ukraine: Die Stimmen der beiden russischen Jurymitglieder wurden nicht gezählt. Auf das Ergebnis soll das aber keine Auswirkungen gehabt haben (Quelle: FAZ).

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