„Es gibt kein einziges Windows-Notebook unter 1.000 US-Dollar, das die Leistung, Mobilität und Batterielaufzeit des M1 MacBook Air übertrifft,“ schrieb kürzlich der 3D-Künstler Ian Zelbo bei Twitter. Mit dieser Aussage hat er Recht.

Ein Kommentar von Stefan Bubeck.

Damals – sagen wir mal vor 3 Jahren – da war meine Antwort auf die Frage „Sag mal, welches Laptop soll ich mir kaufen?“ etwas ausführlicher. Kommt darauf an, was man so vor hat. Mobile Leistung ist immer mit Kompromissen behaftet. Guck mal das Dell XPS 13 an oder vielleicht das Huawei Matebook 13. Wenn's Apple sein soll, dann halt ein Macbook Air Retina, aber mit Core i5.

MacBook Air M1 (2020): Der Preis-Leistungs-Endboss

Seit dem November 2020 ist die Antwort kurz und knackig: Hol dir ein Macbook Air M1. Punkt.

MacBook Air M1 aus dem Jahr 2020: Auch heute noch eine solide Kaufempfehlung (Bildquelle: Apple)
Apple MacBook Air M1 (2020), 8 GB RAM, 256 GB SSD
Apple MacBook Air M1 (2020), 8 GB RAM, 256 GB SSD
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 08.12.2022 17:26 Uhr

Schon bei der Vorstellung war das erste Macbook Air mit Apples selbstentwickeltem Prozessor ein rundes Paket. In den USA ging es damals für 999 US-Dollar an den Start, hierzulande – wie üblich deutlich teurer – für Preise ab 1.100,50 Euro. Mittlerweile ist es immer mal wieder für unter 1.000 Euro zu haben, wie etwa aktuell für 945 Euro bei Gravis. Wohlgemerkt: Dazwischen erlebten wir Inflation, einen unvorteilhaften Euro-Dollar-Kursverlauf und eine Preiserhöhung von knapp 100 Euro seitens Apple.

Konkurrenz belebt das Geschäft?

Apple hat mit dem Umstieg von Intel auf hauseigene Chips nicht nur eine Zeitenwende eingeläutet, sondern auch die Konkurrenz von Dell, Acer, Lenovo & Co.  abgehängt. Die geradezu unfassbare Rechenleistung, kombiniert mit einer guten Ausdauer und einem altbackenen bewährten Design – in der Preis- und Größenklasse gab es einfach keinen ernstzunehmenden Gegner mehr. Selbst die – durchaus verständliche – Skepsis wegen 8 GB RAM in der Basisausstattung war schnell verflogen. Das Ding rennt – und reicht den meisten Nutzerinnen und Nutzern im Alltag locker aus. Dabei ist es stets superleise.

Erstaunlich ist, dass dem MacBook Air M1 (2020) auch nach 2 Jahren noch immer keiner klar den Rang ablaufen konnte. Ja, anderswo bekommt man für das gleiche Geld mehr Speicherplatz oder zusätzliche Anschlüsse. Aber am Ende gewinnt das Apple-Laptop trotzdem bei Prozessorleistung und Akkulaufzeit. Ganz nebenbei hat es auch weiterhin das beste Touchpad und eine hervorragende Tastatur.

Wenn man dann noch den „Apple-Ökosystem“-Vorteil für iOS-Nutzende berücksichtigt, dann ist es eindeutig: Dieses Gesamtpaket bleibt ungeschlagen. Wie auch immer der Spruch „Konkurrenz belebt das Geschäft“ zu deuten ist: In dieser Laptop-Klasse muss die Konkurrenz erstmal selber wiederbelebt werden, nachdem sie vor 2 Jahren praktisch einen K.O.-Treffer kassiert hat.