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Brennholz günstig online kaufen: Bei diesen Angeboten ist Vorsicht geboten

Viele Verbraucher wollen im Winter mit mehr Holz heizen. (© IMAGO / Fotostand)

Ob Gas, Öl oder selbst Fernwärme – die Preise für Heizmittel steigen kräftig. Auch Holz ist gefragt wie kaum je zuvor. Die Preise steigen, die Verfügbarkeit ist extrem knapp. Eine Situation, in der zwielichtige Shops online abkassieren wollen.

Heizen ist in diesem Winter ein teures Gut. Ob Gas, Öl, Strom oder Holz, praktisch alle Formen der Energie haben in den vergangenen Monaten extreme Preisexplosionen hingelegt. Bei vielen Bezugsbrennstoffen wie Gas und inzwischen auch Öl springt der Staat ein. Doch wer einen Ofen nutzt oder eine Pelletheizung, ist Holz angewiesen, dass ebenfalls teuer ist. Hier müsst ihr euch zudem vor zwielichtigen Online-Anbietern in Acht nehmen.

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Zwielichtige Online-Shops für Brennholz: Kein Ende in Sicht

Ob als Brennholz, in Form von Pellets oder für den Kamin – ein Schnäppchen ist nur mit sehr viel Glück zu erhaschen. Gerade vor solchen seltenen Glückstreffern mit günstigen Angeboten und den zugehörigen Shops warnt die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

„Schon in der Coronakrise haben wir gesehen, dass unseriöse Anbieter die Situation für sich ausnutzen. Damals sind Fake-Shops zu Gartenartikeln, Strandkörben und Fahrrädern wie Pilze aus dem Boden geschossen. Jetzt erleben wir das gleiche Phänomen bei Kamin- und Brennholz sowie Holzpellets“, so Kathrin Körber, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen, in einer Mitteilung.

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Laut den Verbraucherschützern seien online nicht nur extreme, teils überteuerte Preise für Holz zu finden, sondern eben auch Fake-Shops, die mit besonders günstigen Preisen Kunden locken. Käufer sollten genau hinsehen, um Fake-Shops zu erkennen. Ein Problem dabei: Die zwielichtigen Betreiber werden immer besser.

Zudem würden Namen der Shops häufig gewechselt, sodass Warnungen vor bestimmten Anbietern schwer sind. Zwei nennt die Verbraucherzentrale trotzdem: buhler-energie.com und bitterlich-brennholz.com seien zwei der Fake-Shops, die mit Holz zu Tiefstpreisen Käufer ködern wollen.

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Fake-Shops im Internet enttarnen: Darauf solltet ihr immer achten

Helfen könne, die Namen der Shops durch Suchmaschinen zu prüfen. Bei zwielichtigen Anbietern gebe es oft Erfahrungen anderer Betroffener, die euch eine Lehre sein können, bevor es zu spät ist. Der Blick ins Impressum ist auch wichtig: Abweichende Firmennamen oder ein Sitz im Ausland können Hinweise auf einen Fake-Shop sein. Ob es ein Impressum gibt, reicht hingegen nicht aus, denn auch das werde inzwischen oft gefälscht.

Felix Gräber
Felix Gräber, GIGA-Redakteur, Experte für E‑Autos, Mobilität und Verbraucher-Themen

Ein kleiner Tipp fürs Online-Shopping, der auch bei Holz in der Regel kein Problem ist: Achtet auf die angebotene Zahlungsweise. Im Idealfall bietet der Shop eurer Wahl die Zahlung bei Lieferung an, bei mir gab es da keine Probleme. Oft könnt ihr dann zwischen Kartenzahlung oder Bargeld wählen, manchmal auch mit dem Handy kontaktlos zahlen. So oder so seid ihr auf der sicheren Seite. Geht im Zweifel nicht in Vorkasse. Wenn das Angebot eigentlich zu gut ist, um wahr zu sein, und obendrein nur Vorkasse angeboten wird, sollten bei euch alle Alarmglocken schrillen.

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