Aiways U5 – das ist kein neues Modell einer britischen Fluggesellschaft (mit Schreibfehler), sondern ein neues SUV aus China, das man jetzt auch in Deutschland bestellen kann. Für den Vertrieb des Elektroautos hat sich der Hersteller einen ungewöhnlichen Partner ausgesucht. GIGA hat alle Informationen zum China-Auto.

Aiways U5: Elektro-SUV bei Elektronikhändler vorbestellbar

Platz für bis zu fünf Personen und 400 km Reichweite – der Aiways U5, ein Elektro-SUV aus China, eignet sich damit auch für Familientrips am Wochenende. Das E-Auto ist nun in Deutschland vorbestellbar, ausgerechnet beim Elektronikhändler Euronics. Aiways hat hierzulande nämlich kein eigenes Netzwerk an Vertriebspartnern. Die Vorbestellungen für das China-Auto starten heute, am 14. August 2020.

Die günstigste Version des E-SUV kostet 37.990 Euro, eine Premium-Ausstattung ist ab 40.990 Euro verfügbar. Abzüglich der Förderung für Elektroautos, die es noch bis Ende 2021 geben wird, bekommt man den Aiqays U5 also für unter 30.000 Euro – ein echter Sparpreis.

Die Coronapandemie sorgte auch beim Aiways U5 für Verzögerungen: Die Produktion der Modellreihe für 2021 soll nun im August anlaufen. Ab September soll man in einem Onlinekonfigurator einsehen können, worin sich Standard-und Premium-Versionen des U5 genau unterscheiden. Auch Probefahrten mit der neuen Modellreihe sollen ab September möglich sein.

Bild: Aiways

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Auslieferung des China-Autos schon im Oktober

Die Termine für Roadshows in zahlreichen Filialen hat Euronics auf seiner Website veröffentlicht. Im Oktober sollen erste Modelle bereits bei Kunden landen, da Aiways das E-SUV auf Schienen nach Europa bringen will – und damit gegenüber der Verschiffung einiges an Zeit spart.

Der U5 besitzt einen 140-kw-Motor und einen Akku mit 63 kWh. Ein Ladevorgang von 30 auf 80 Prozent soll an Gleichstrom-Schnelladern nur rund 27 Minuten in Anspruch nehmen. Die Höchstgeschwindigkeit des SUV, das in direkte Konkurrenz zum Skoda Enyaq iV tritt, liegt bei 160 km/h. Euronics hebt die LED-Front- und Rücklichter hervor sowie die „multidirektionale 360-Grad-Rundumsicht“, für die neben zwölf Ultraschallsensoren, fünf HD-Kameras, drei Millimeterwellen-Radarsensoren und zwei Innenkameras sorgen. Daneben gibt es eine Reihe von Sicherheitssystemen, darunter ein Notbremsassistent und ein Warnsystem für den toten Winkel.