Vom chinesischen Hersteller Oppo sind wir Kamera-Experimente schon gewohnt. Nun konkretisiert sich eine ganz besondere Pop-up-Kamera, die hinten aus dem Smartphone herausfährt. Auf einen ausufernden Buckel kann so verzichtet werden.

 
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Oppo: Pop-up-Kamera neu erfunden

Geht es nach Oppo, dann haben wir das Ende der Evolution von Smartphone-Kameras noch lange nicht erreicht. Bei Twitter hat der Hersteller jetzt ein kurzes Video veröffentlicht, in dem ein ungewöhnliches Konzept zu sehen ist. Herkömmliche Pop-up-Kameras seien schlicht „nervig“, meint Oppo. Also hat man als Eigenentwicklung an einer besonderen Lösung gearbeitet (Quelle: Oppo bei Twitter).

Anders als bei bestehenden Pop-up-Kameras, die oben aus dem Gehäuse herausfahren, wenn ein Foto oder Video gemacht wird, hat Oppo einen anderen Weg eingeschlagen. Hier bewegt sich die Kamera nach hinten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Auf einen Kamerabuckel kann verzichtet werden und die Rückseite des Handys bleibt flacher.

In dem Video wird ein möglicher Kritikpunkt gleich vorweggenommen. Was passiert, wenn das Smartphone bei ausgefahrener Kamera aus der Hand gleitet und auf den Boden fällt? Oppos Konzept sieht allem Anschein nach vor, dass das Handy die Bewegung erkennt und sich die Kamera automatisch wieder einzieht. Schon beim OnePlus 7 Pro kam eine derartige Fallerkennung zum Einsatz.

Oppo experimentiert auch mit unsichtbaren Selfie-Kameras:

Oppo zegt unsichtbare Selfie-Kamera

Oppos Pop-up-Kamera mit besserem Zoom?

Auch wenn in der Ankündigung von den Zoom-Fähigkeiten keine Rede ist, könnte ein Handy mit einer solchen Kamera sicher für eine ordentliche optische Vergrößerung sorgen. Details dazu stehen aber noch aus. Es lässt sich immerhin erahnen, dass der Hersteller den Mechanismus wasserdicht gestaltet hat.

Mehr zur Pop-up-Kamera von Oppo erfahren wir dann wohl am 14. Dezember beim Inno Day 2021. Hier könnte allerdings ein faltbares Oppo-Smartphone die Show stehlen.