Chinesische Smartphone-Hersteller haben ein großes Problem

Peter Hryciuk

China ist der weltweit größte Smartphone-Markt. Um so schlimmer ist es für die Hersteller, wenn es dort zu unerwarteten Problemen kommt. Aktuell kündigt sich eine Katastrophe an, die einige Unternehmen die Existenz kosten könnte.

China: Smartphone-Verkaufszahlen sollen sich halbieren

Das Coronavirus sorgt nicht nur dafür, dass der MWC 2020 in Barcelona wie leer gefegt sein wird, sondern bedroht mittlerweile auch große Smartphone-Hersteller wie Xiaomi, Huawei und Co. Laut den Informationen von Reuters könnten sich die Smartphone-Verkaufszahlen im ersten Quartal halbieren. Das liegt in erster Linie daran, dass in China einige Städte abgeriegelt wurden, um die Verbreitung des Virus zu stoppen. Geschäfte bleiben geschlossen und Produktionen können nicht anlaufen, sodass sich die Verkaufszahlen entsprechend deutlich verschlechtern werden.

Doch nicht nur die chinesischen Smartphone-Hersteller haben Probleme, viel Unternehmen in China müssen mit Einbußen bei den Einnahmen rechnen und haben laut Reuters deswegen Kredite in Höhe von umgerechnet ca. 7,5 Milliarden Euro beantragt. Die Kredite dürften schnell genehmigt werden, da der chinesische Regierung natürlich bewusst ist, dass die Unternehmen unter den Problemen des Coronavirus leiden. Das Problem scheint sich auch nicht schnell lösen zu lassen. Die Ansteckungen und Todesfälle steigen weiter. Auf dieser Karte könnt ihr die Verbreitung des Coronavirus verfolgen.

Xiaomi Mi Note 10 mit 108-MP-Kamera ausprobiert:

Xiaomi Mi Note 10 im Hands-On.

Informationen zum Coronavirus

Damit man nicht unnötig in Panik gerät, sollte man sich nur auf die Informationen verlassen, die geprüft sind. Die Bundesregierung hat eine Webseite gestartet, auf der ihr euch informieren könnt. Weiterhin hat das Robert Koch Institut viele Fragen zum Coronavirus beantwortet. Beim Auswärtigen Amt findet ihr Reisehinweise, falls ihr eine Reise nach China plant. Alle Informationen werden regelmäßig aktualisiert.

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