Einem Leak auf der Website ModernWarzone zufolge kehrt Call of Duty 2021 zu einem Setting im Zweiten Weltkrieg zurück, jedoch basierend auf einer alternativen Geschichtsschreibung. Weitere Quellen bestätigen nun Teile dieses Leaks.

 

Call of Duty: Warzone

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Call of Duty: Warzone

Wie ModernWarzone berichtet, wird Call of Duty 2021 erneut im Zweiten Weltkrieg stattfinden und wird von Sledgehammer Games entwickelt. Laut den Quellen von Eurogamer trifft dies zu. Ebenfalls der aktuelle Titel des Spiels wird von Eurogamer bestätigt. Allerdings soll Call of Duty WW2: Vanguard nicht bloß ein Arbeitstitel sein, das Studio soll auch beim fertigen Spiel den Zusatztitel Vanguard (deutsch: Vorhut) behalten wollen.

Beim spannendsten Aspekt des ModernWarzone-Leaks hat Eurogamer jedoch gegensätzliche Informationen. So soll das Setting beim „traditionellen“ Zweiten Weltkrieg blieben und nicht einer alternativen Geschichte folgen, in der der Krieg nicht 1945 endete.

Die Frage über die Integration von Vanguard in Warzone lässt Eurogamer offen, gibt sich jedoch skeptisch über das Einfügen des „Zweiten Weltkrieg“-Settings in das beliebte Battle-Royale-Spiel.

Originalmeldung vom 23. März 2021:

Leak: CoD 2021 soll komplett neue Richtung einschlagen

Einem Leak zufolge soll Activision mit dem neuen, noch 2021 erscheinenden Call of Duty etwas Neues ausprobieren. Das Setting des Spiels soll einen etwas anderen Weg gehen.

Nach wie vor sind nur zwei Dinge ziemlich sicher: Dieses Jahr erscheint ein weiteres Call of Duty (denn das passiert jedes Jahr) und der Entwickler wird Sledge Hammer Games sein, denn dieses Studio ist für den nächsten Teil an der Reihe. Allerdings gibt es bereits zahlreiche Gerüchte zum CoD 2021 und die Website ModernWarzone will durch ihre Quellen etwas Neues erfahren haben.

Arbeitstitel und Setting

Laut einem Bericht von ModernWarzone haben sie von ihren Quellen erfahren, dass der Arbeitstitel des neuen Call of Duty „WWII: Vanguard“ sein soll. Die Rückkehr zum Zweiten Weltkrieg war schon Thema einiger älterer Leaks. ModernWarzone berief sich dabei auf den Leaker ViktorZ der außer dem Szenario allerdings keine weiteren Informationen liefern konnte. Der Arbeitstitel stützt diesen Leak aber nun.

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Call of Duty: Black Ops Cold War

Call of Duty: Black Ops Cold War

Ein anderer Leak widerspricht dem Setting jedoch ein Stück weit. Laut dem Insider Okami soll es das neue Call of Duty in die 1950er Jahre verschlagen und den Korea-Krieg thematisieren. Den Quellen von ModernWarzone zufolge gibt es Zwischensequenzen, die zu dieser Zeit spielen, diese könnten aber auch an die Geschehnisse des Spiels anschließen.

ModernWarzone bringt diese beiden Ideen zusammen und stellt die Theorie auf, dass beides korrekt ist. Die Idee ist, dass im neuen Call of Duty der Zweite Weltkrieg nicht 1945 endet, sondern in einen alternativen Geschichtsverlauf einschlägt, der dann eben auch in den 1950ern stattfindet. Die Idee selbst ist natürlich nicht neu. Solche „Was wäre wenn“-Szenarien gibt es beispielsweise in der die Videospielreihe Wolfenstein oder in der Amazon-Serie „The Man In The High Castle“.

Zwar hat Call of Duty nie viel auf historisch akkurate Spiele gesetzt, doch beim Aufgreifen von realen Geschehnissen wurde sich in der Regel an den realen Ereignissen und Daten orientiert. Dazu zählen natürlich nicht die rein fiktiven Szenarien in der Zukunft wie in Call of Duty: Ghosts oder Black Ops 3.

Mit einer solchen alternativen Geschichte würde Call of Duty für das Szenario eine komplett neue Richtung einschlagen.

Warzone 2021

Laut dem Bericht soll auch das neue Call of Duty in Warzone integriert werden und auch eine neue Map erhalten. Wie auch schon bei Black Ops Cold War sollen dann Waffen und Operator in Warzone dazukommen. Dies soll sogar für die nächsten fünf Jahre geplant sein.

Zwar ist ModernWarzone schon häufig eine verlässliche Quelle für CoD-Leaks gewesen, dennoch sollte ihr diese Informationen mit der nötigen Skepsis betrachten.