Valve streicht viele Features aus der Free2Play-Variante von Counter-Strike: Global Offensive. Wer das Spiel in vollem Umfang nutzen möchte, muss unter Umständen wieder Geld dafür bezahlen.

 

Counter-Strike: Global Offensive

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Counter-Strike: Global Offensive

Seit Ende 2018 ist Valves Shooter-Klassiker Counter-Strike: Global Offensive größtenteils kostenlos spielbar. Zwar gab es nach wie vor den kostenpflichtigen Prime-Status mit Bonus-XP, einem gesonderten Matchmaking und zusätzliche Item-Drops (kosmetische Belohnungen), doch Free2Play-Spieler konnten trotzdem in der Rangliste aufsteigen, XP sammeln und Items bekommen.

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Weniger Features für Free2Play-Spieler

Die Trennung von Free2Play- und Prime-Spielern wurde mit dem letzten Update allerdings deutlich schärfer. Spieler ohne Prime-Status können nun nicht mehr im Rang aufsteigen. Dadurch entfällt auch die Möglichkeit den Prime-Status durch das Erreichen von Rang 21 zu erspielen. Außerdem können Free2Play-Spieler keine XP mehr verdienen oder Drops erhalten und werden auch keiner Skill-Gruppe mehr zugewiesen.

Die Rangliste, also das Ranked-Matchmaking, ist nur noch Spielern mit Prime-Status vorbehalten, die Free2Play-Spieler können dann nur noch in einem Unranked-Matchmaking spielen, das auch von den Prime-Spielern genutzt werden kann. Das Abschneiden im Unranked-Matchmaking hat keinen Einfluss auf die Skill-Gruppe. Spiel-Modi wie Wingman oder Danger Zone stehen den Free2Play-Spielern aber nach wie vor offen.

Wichtig: Free2Play-Spieler haben noch bis zum 17. Juni 2021 Zeit den Prime-Status zu kaufen (Kosten: 12,75 Euro), um ihren bereits erspielten Rang zu behalten. Wer den Prime-Status vor dem Update erspielt hat, behält diesen.

Maßnahme gegen Cheater und toxische Spieler

In Valves Blogpost mit der Ankündigung heißt es zum bisherigen Free2Play-Modell:

„Leider wurden diese Vorteile mit der Zeit zu einem Anreiz für bösartige Akteure, der Spielerfahrung von neuen und alten Spielern zu schaden.“

Gemeint sind Cheater und toxische Spieler, die anderen die Freude am ehrlichen Spiel nehmen wollen. Durch die Hürde von gut 13 Euro sollen sie davon abgehalten werden, nach einem Ban einfach einen neuen Account zu machen und einem Großteil des Spiels wieder zu schaden. Die Community begrüßt diese Entscheidung, da Cheater ein großes Problem in den Ranglisten-Matches sind. Bis die Maßnahme einen Effekt hat, müssen aber noch eine Menge Bans durchgesetzt werden.