Wenn ihr Blizzard-Spiele wie Warcraft 3: Reforged, Diablo 2: Resurrected oder Starcraft: Remastered spielen wollt, dann kommt ihr nicht am Battle.net. vorbei. Eine Gruppe Hacker will das jetzt ändern und die Spiele von ihren Fesseln lösen.

 
Diablo 2: Resurrected
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Diablo 2: Resurrected

Diablo und Warcraft ohne Battle.net: Geht das?

Die Zeiten, in denen ihr ein Spiel einfach per CD installieren und dann spielen konntet, sind inzwischen lange vorbei. Fast immer müsst ihr euch jetzt irgendwo einloggen, damit ihr dann auch endlich zocken könnt. Eine Gruppe Hacker, die vermutlich aus Russland stammen, hat ein besonderes Problem mit dem Online-Kopierschutz von Activision Blizzard. Battle.net zwingt euch unter anderem nämlich dazu, eine aktive Internetverbindung zu besitzen, um selbst Offline-Spiele spielen zu können.

Die meisten Spieler haben sich inzwischen damit abgefunden. Nicht aber die Hacker des Blizzless Projekts. Sie wollen Spiele wie Warcraft 3: Reforged, Diablo 2: Ressurected oder Starcraft: Remastered befreien. Dafür bieten sie entsprechend modifizierte Versionen der Klassiker auf dem eigenen Discord-Server an, die den Zwang zu Battle-net beenden.

Wir verraten euch, wie ihr in Diablo 2: Resurrected schnell vorankommt:

Diablo 2: Resurrected – 9 Einsteigertipps Abonniere uns
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Hacker wollen Server für Blizzard-Spiele bereitstellen

Das Blizzless Projekts hat aber noch andere Pläne. In einem Statement erklärt die Gruppe, dass sie alternative Server entwickeln wollen, auf denen Spieler zocken können, ohne dass personenbezogene Daten gesammelt werden und die auch dann noch laufen, falls die offiziellen Server irgendwann abgeschaltet werden.

Warum das alles? Das Blizzless Projekt stört sich daran, dass den Spielern die Games nicht wirklich gehören und dass auch Online-Konten einfach gesperrt werden könnten. Zusätzlich stört sich die Gruppe daran, dass der Zugang zu Produkten aufgrund von Nationalität und Wohnort verweigert werden kann. Gemeint ist wohl die Entscheidung von Activision Blizzard, aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine dort aktuell keine Spiele mehr zu verkaufen.

Die Motive dürften Activision Blizzard allerdings ziemlich egal sein. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Publisher rechtlich gegen das Blizzless Projekt vorgehen wird. Eventuell ist es sogar schon passiert. Das Statement der Hacker ist inzwischen nur noch über die Wayback Maschine zu erreichen. Versucht man die Seite jetzt abzurufen, sind alle Posts verschwunden. (Quelle: boosty)