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E-Auto-Förderung: FDP-Minister nimmt Sparfüchsen Hoffnung auf bessere Zeiten

E-Autos können in der Gunst der Deutschen aktuell nicht mehr auftrumpfen. (© IMAGO / MiS)

Der Umweltbonus ist für viele Umsteiger eines der überzeugendsten Argumente für ein Elektroauto. Doch das Geld, das ihr kriegen könnt, wird immer weniger und bald gibt es gar keins mehr. Für den Erfolg von E-Autos ist das ein echtes Problem, daher hoffen viele Kunden auf ein Einlenken. Doch Verkehrsminister Volker Wissing bleibt hart.

Wissing spricht Klartext: Umweltbonus für E-Autos ist nichts für immer

Der Umweltbonus schrumpft und schrumpft. Ab 2024 gilt eine neue Maximalgrenze, die schon wieder geringer ist als das, was E-Auto-Käufer heute noch bekommen können. Spätestens 2025 soll mit der Elektroauto-Förderung durch den Bund dann ganz Schluss sein. Das bekräftigt Verkehrsminister Volker Wissing in einem aktuellen Interview mit Auto, Motor und Sport (via Bundesministerium für Digitales und Verkehr/BMDV):

Klar ist aber, dass es keine Dauersubventionsphase geben kann. Sonst werden die Kaufprämien schnell eingepreist. Das führt dann nicht dazu, dass die Marktpreise sinken, sondern dass sie sich auf einem hohen Niveau etablieren. Der Staat sollte deshalb mit Steuermitteln nicht dauerhaft eingreifen, sondern nur dort, wo der Markt einen Anschub braucht.

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E-Autos auf Dauer durch staatliche Zuschüsse zu unterstützen schließt der Verkehrsminister damit aus, auch wenn sein Haus dabei nicht federführend ist. Für den Umweltbonus sei vielmehr das Wirtschaftsministerium zuständig. Eine zu lange Förderung würde laut Wissing hingegen eher dafür sorgen, dass die Preise künstlich hochgehalten und der Wettbewerb ausgehebelt würde.

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Technologieoffenheit bleibt bei Antriebswende wichtig

Auch gegen eine Festlegung auf den batterieelektrischen Antrieb für Pkw bleibt Wissing seiner Linie treu:

Wenn wir uns auf nur eine Antriebsart verengen, dann haben wir weniger Wettbewerb. Wenn nur noch eine Technologie erlaubt ist, muss nur in diese eine investiert werden. Das nimmt zwar Wettbewerbsdruck von den Unternehmen, für den Verbraucher aber ist das schlechter. Denn nur mit mehr Wettbewerb wird man die beste Qualität zu einem attraktiveren Preis bekommen.

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Für den Bundesverkehrsminister sind Verbrenner noch nicht abgeschrieben:

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Für den Verkehrsminister bleiben E-Fuels sowie Wasserstoffantrieb mögliche Alternativen, die nicht zugunsten von BEVs fallen gelassen werden sollten.

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