Die Politik wird in den nächsten Jahrzehnten europaweit dafür sorgen, dass E-Autos zum Standard werden. Schon jetzt gibt es viele Anreize, auf die neue Technik umzusteigen. Doch bei allem Jubel gibt es derzeit auch einen Nachteil für E-Auto-Käufer.

Gebrauchte E-Autos entwickeln sich zum Sorgenkind

Mit einer Prämie von bis zu 9.000 Euro macht einem die Bundesregierung derzeit E-Autos schmackhaft – und viele greifen zu. Gleichzeitig erhält die Automobilindustrie Unterstützung in Milliardenhöhe, um Arbeitsplätze und Fortbestehen der Betriebe in der Krise zu sichern. Dass es trotz allem auch eine Gruppe von Verlierern gibt, betont jetzt das Branchenblatt Automobilwoche: gebrauchte E-Autos nämlich. Sie werden, schreibt die Zeitung, „die nächsten Jahre quasi unverkäuflich sein.“

Der Umweltbonus, der nun bis 2025 gilt, mache E-Autos und Plug-in-Hybride auf absehbare Zeit fast unverkäuflich. Denn: Solange der Neuwagenkauf auf dem Markt für Elektroautos stark bezuschusst wird, können gebrauchte E-Autos kaum mithalten. Gut für die Branche, schlecht für Autofahrer, die ihr E-Fahrzeug in nächster Zeit loswerden wollen, um beispielsweise auf ein neueres Modell umzusteigen.

Seid ihr diesen Irrtümern über E-Autos auch schon auf den Leim gegangen?

5 Irrtümer über Elektroautos

E-Autos auf dem Vormarsch

Der Siegeszug von E-Autos ist dennoch kaum aufzuhalten – allen Versuchen zum Trotz: Im Vereinigten Königreich hatte Premierminister Boris Johnson kürzlich einen Plan vorgestellt, den Verkauf von Verbrennern bis 2030 zu verbieten. Schon jetzt schaffen Versicherungen weitere Anreize, sich ein E-Auto zuzulegen: Bei Kfz-Versicherungsprämien haben sie nämlich die Nase vorn. Apropos Versicherungen: Aktuell empfiehlt die Stiftung Warentest, die eigenen Kfz-Versicherungen zu überprüfen. Viele Versicherer senken nun die Beiträge. Was das mit Corona zu tun hat, erfahrt ihr bei GIGA.