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E-Autos verkaufen sich nicht: VW trifft schwere Entscheidung

Es ist nicht bekannt, ob die Produktion des ID. 2all betroffen ist. (© GIGA)
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Was ist los bei VW? Bloomberg News schreibt von mehreren hundert Mitarbeitern, deren Verträge nicht erneuert würden und ab Oktober gehen müssten. Der Grund scheint nachvollziehbar: In der ganzen EU geht die Nachfrage nach elektrischen Modellen stetig zurück, die Stellenstreichungen sind eine Konsequenz daraus. Noch ist nicht klar, ob Tausende weitere Arbeiter im Herbst ebenfalls auf Arbeitssuche gehen müssen.

Fehlende Nachfrage nach E-Autos: Ausgelaufene Subventionen sind Teilgrund

Im wichtigsten Werk für Elektroautos in Deutschland räumen fast 300 Leiharbeiter ihre Arbeitsstationen. Grund dafür scheint die EU-weit nachlassende Nachfrage nach Stromern. Stellen weiterer 2.000 Arbeiter befänden sich in der Schwebe. Insgesamt arbeiten im Werk Zwickau 2.700 Zeitarbeiter, ursprünglich eingestellt, um einer erwarteten Nachfragewelle zuvorzukommen.

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Trotz der dominanten Stellung des VW-Konzerns in Europa scheint es ein Ding der Unmöglichkeit, den globalen Hegemon einzuholen: Tesla bleibt trotz aller Probleme unerreicht.

Gründe für den schwächelnden Sektor sind vielfältig. Allen voran steht die Inflation und die damit drastisch gestiegenen Lebenshaltungskosten. Hinzu kommen steigende Energiepreise in Deutschland, die Senkung von Subventionen für Private und dem Wegfall der Unterstützung von batteriebetriebenen Firmenwagen sowie hohe Kreditzinsen. In diesem Klima ist es also kaum überraschend, dass Interessenten derlei Großanschaffungen gegenüber eher abgeneigt sind (Quelle: institutional-money.com).

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Der ID. 2all könnte in dieser Diskussion ein Gamechanger sein: 

VW ID. 2all: E-Auto für 25.000 Euro vorgestellt

E-Auto-Markt: Chinesische Hersteller nutzen ihre Chance

Während VW schwächelt, wittern Manufakturen aus Fernost ihre Chance. Das Angebot an E-Autos wächst kontinuierlich und die chinesischen Hersteller bieten mittlerweile Qualität, die der hiesiger Firmen in fast nichts nachsteht, zu teils günstigeren Preisen.

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Der derzeit absatzstärkste Hersteller Chinas, BYD, bringt immer mehr Modelle seiner Produktpalette nach Deutschland und die sehen nicht nur hinsichtlich Design, sondern auch bei einem Blick in die Modellspezifikationen richtig gut aus.

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