Der neue Name des Facebook-Konzerns steht fest: Das Unternehmen hinter der Social-Media-Plattform Facebook, die ihren Namen behalten wird, WhatsApp, Instagram und Co. heißt „Meta“. Über die Entscheidung von CEO Mark Zuckerberg zieht das Netzt bereits her, dabei passt der neue Titel tatsächlich perfekt.

 

Aus Facebook wird Meta – und das Netz kann es nicht fassen

Aus Facebook wird Meta, das hat Konzernchef Mark Zuckerberg gestern offiziell bekanntgegeben. Die Social-Media-Plattform soll ihren Namen allerdings behalten, Meta ist in Zukunft der Konzern hinter Facebook, WhatsApp, Oculus, Instagram und weiteren Angeboten.

Über die Gründe für die Umbenennung lässt sich zum Teil nur spekulieren – mehr zu den wahrscheinlichen Hintergründen des neuen Namens lest ihr weiter unten im Artikel. Viele User lassen sich etwa auf Twitter über die Gründe aus, machen sich über die Wahl von Zuckerberg lustig. Einige der Beiträge haben wir für euch zusammengesucht.

So wirft ein Twitter-User Facebook/Meta mangelnde Kreativität vor:

Ob besonders kreativ oder nicht, mit Zuckerbergs Plänen rund um das angekündigte Metaverse lassen sich einige Späße treiben – Parallelen ins Universum hat man selbst Tür und Tor geöffnet:

Und was wäre das Metaverse ohne das Multiversum von Marvel? Genau:

Allerdings halten sich viele Twitter-User auch nicht mit Kritik zum neuen Namen und Zuckerbergs Konzern zurück:

Man ist auch der Ansicht, dass sich durch den neuen Namen ohnehin nicht viel ändern wird:

Und was steckt jetzt wirklich hinter Meta?

Für Altphilologen oder Kenner des Griechischen ist Meta ein sprechender Name: Die Präposition bedeutet, je nach Kontext, unter anderem „zwischen“ oder „hinter“. Für Zuckerbergs Pläne zum Metaverse – einem Netz virtueller Orte, die etwa mit VR-Brillen für User erfahrbar werden sollen und in denen man sich mit anderen Nutzerinnen und Nutzern verbindet – passt das perfekt. Meta soll zwischen den Menschen sein, wie Mark Zuckerberg während seiner Vorstellung – im Video – verrät:

Facebook wird zu Meta: Das sind Mark Zuckerbergs Pläne

Auch die Bedeutung „hinter“ passt, vor allem zur aktuellen Situation: In der Ankündigung sprach Zuckerberg selbst davon, dass manche den Zeitpunkt für eine Umbenennung kritisieren würden. Die Aushängeschilder des Konzerns WhatsApp, Instagram und eben Facebook sehen sich scharfer Kritik ausgesetzt. Da ist es kein Wunder, dass das Unternehmen dahinter lieber im Hintergrund bleiben möchte.

Bereits bevor der neue Name bekannt gegeben wurde, gab es Spekulationen, man wolle sich so zumindest ein Stück weit aus der Affäre ziehen. Der Name Meta gibt dieser Interpretation nun ordentlich Zündstoff.