Hersteller Casio hat ein Comeback der Kult-Uhr G-Shock als Smartwatch mit Wear OS angekündigt. Die intelligente Uhr mit Googles Betriebssystem ist besonders wasserdicht und besitzt dabei natürlich den typischen G-Shock-Look. Dafür müssen Interessierte aber auch tief in die Tasche greifen.

 

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Casio G-Shock GSW-H1000: Neue Android-Smartwatch

Die Zeiten, in denen eine G-Shock am Handgelenk als Zeichen des guten Geschmacks galt, sind eigentlich schon lange vorbei. Das hat Hersteller Casio aber nicht davon abgehalten, ein Comeback der ganz besonderen Uhr als Smartwatch in die Wege zu leiten. Beim Betriebssystem wird dabei auf Googles Wear OS gesetzt. Kunden können sich entsprechend auf eine Vielzahl an Apps für die neue G-Shock GSW-H1000 freuen.

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Wie bei einer G-Shock nicht anders zu erwarten, legt Casio viel Wert auf eine möglichst starke Robustheit. Auch unter Wasser soll der intelligenten Uhr nicht so schnell die Luft ausgehen. Dem Hersteller nach ist die Uhr wasserdicht bis zu einer Tiefe von 200 Meter.

Google Maps auf der neuen G-Shock. Bild: Casio.

Das Always-on-Display der neuen G-Shock mit Wear OS kommt auf eine Diagonale von 1,2 Zoll und eine Auflösung von 360 x 360 Pixel. Eine ganze Reihe an Sensoren sind mit von der Partie. Luftdruck und Höhenmeter lassen sich auf der Uhr ebenso ablesen wie die Herzfrequenz. An einen magnetischen Kompass wurde auch gedacht. Bluetooth ist mit dabei. Die Verbindung zum begleitenden Smartphone läuft über WLAN. Eine LTE-Variante ist allem Anschein nach nicht geplant.

Zur Kapazität des Akkus macht Casio keine Angaben. Die Ladezeit wird mit 3 Stunden angegeben. Bei normaler Nutzung soll die G-Shock anderthalb Tage durchhalten, bei abgeschaltetem Funktionen ist Casio zufolge ein ganzer Monat möglich.

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G-Shock-Smartwatch für 700 US-Dollar

Casio möchte die neue G-Shock ab Mitte Mai in einer roten, schwarzen und blauen Variante in den Verkauf geben. Wie viel hierzulande ausgegeben werden muss, hat Casio nicht verraten. In den USA soll die Uhr für 700 US-Dollar angeboten werden, was etwas weniger als 600 Euro entspricht.

Besitzer einer Apple Watch kommen dabei günstiger weg. Sie können sich für das „amBand“ entscheiden, um den G-Shock-Look ins 21. Jahrhundert zu bringen. Passende Watchfaces im Casio-Stil gibt es auch.