Die in AirPods verbauten Akkus sind bekannt dafür, nicht besonders lange durchzuhalten. Spätestens nach ein paar Jahren verringert sich die Kapazität enorm. Nun möchte ein neuer Drittanbieter den Markt aufmischen und für günstigen Ersatz sorgen. Apple hingegen dürfte gar nichts davon halten.

 

AirPods 2

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AirPods: Drittanbieter tauscht Akkus günstig aus

Wenn es um das Recht auf eigenen Reparaturen geht, dann gilt Apple als ärgster Widersacher des Konzepts. Kunden sollen lieber in die eigenen Läden gehen und dort hohe Reparaturkosten bezahlen. Da ist es kein Wunder, dass sich immer mehr Drittanbieter auf dem Markt tummeln – auch wenn das für Apple nach wie vor ein Dorn im Auge ist.

Nun möchte der amerikanische Anbieter Podswap den Markt aufmischen. Dazu hat man sich ein eher ungewöhnliches Konzept überlegt. Statt die AirPods zum Austauschen des Akkus direkt an Podswap zu schicken, sendet einem das Unternehmen gleich ein aufbereitetes Paar zu. Erst nach Erhalt der Ware werden die AirPods an Podswap geschickt. Im Grunde werden also nicht die Akkus ausgetauscht, sondern auf wiederaufbereitete Ware gesetzt.

Die besondere Art des Recyclings kostet bei Podswap 60 US-Dollar, was umgerechnet etwas mehr als 51 Euro bedeutet. Obwohl hier beide AirPods ausgetauscht werden, ist der Dienst günstiger als bei Apple, wo ein höherer Preis für den Akku eines einzigen Mini-Kopfhörers berechnet wird.

Alles zu den aktuellen AirPods Max gibt es hier im Video:

AirPods Max: Apples Vorstellungsvideo

Podswap: AirPods-Upgrade für 10 US-Dollar

Alternativ bietet Podswap noch ein interessantes Upgrade an. Für nicht mehr als 10 US-Dollar (8,51 Euro) erhalten Kunden die Möglichkeit, von AirPods der ersten Generation einfach auf die zweite Generation umzusteigen.

Einen großen Haken haben sowohl das Upgrade wie auch der Tausch der Akkus über Podswap trotzdem. Derzeit ist das junge Unternehmen nur in den USA aktiv und verschickt ihre wiederaufbereiteten Kopfhörer auch nur innerhalb der Vereinigten Staaten. Eine Erweiterung des Dienstes auf weitere Länder sei aber schon in Planung, wie es heißt.