Samsung plant bei seinem kommenden Falt-Smartphone Galaxy Z Fold 3 den Einsatz einer ganz besonderen Selfie-Kamera. Hier scheint es aber erste Probleme zu geben, wie Leaker berichten. Ganz so unsichtbar wie gedacht gibt sich die Unter-Display-Kamera dann wohl doch nicht. Ist die Technik trotzdem schon reif genug?

 

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Samsung Galaxy Z Fold 3: Kamera „deutlich sichtbar“

Beim Galaxy Z Fold 3 dürfte es zu einer Premiere im Hause Samsung kommen. Schon länger ist bekannt, dass der Konzern auf eine Unter-Display-Kamera als besonderes Feature setzen möchte. Ganz so unsichtbar wie gedacht ist die spezielle Selfie-Kamera dann aber doch nicht, wie mehrere bekannte Leaker bei Twitter berichten. Ihnen zufolge sei die eigentlich versteckte Kamera trotzdem „deutlich sichtbar“ und würde sogar prominenter ausfallen als eine Punch-Hole-Kamera.

Insbesondere bei einem hellen Hintergrund soll sich die Unter-Display-Kamera deutlich bemerkbar machen, heißt es. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass ein schwarzes Hintergrundbild für Abhilfe sorgen könnte.

Die Hersteller von Handys mit Unter-Display-Kamera stehen weiterhin vor dem großen Problem, dass derartig angelegte Kameras erheblich weniger Licht einfangen können als herkömmliche. Samsung möchte es beim Galaxy Z Fold 3 aber immerhin geschafft haben, eine Lichtausbeute von 40 Prozent zu erreichen. Mit einem Mosaik-Muster über der Kamera ist aber wohl dennoch zu rechnen.

In der Praxis sind Unter-Display-Kameras bislang eher schlecht weggekommen. Beim ZTE Axon 20 5G sorgt die besondere Kamera für derart schlechte Fotos, dass die Bilder von den Experten von DxOMark als „schlicht unbrauchbar“ gebrandmarkt wurden.

Mehr zum Vorgänger des Galaxy Z Fold 3 gibt es hier im Video:

Samsung Galaxy Z Fold 2: Das neue Falt-Smartphone im Video

Samsung Galaxy Z Fold 3: Vorstellung im Juli?

Mit einer Vorstellung des Samsung Galaxy Z Fold 3 ist im Juli oder August 2021 zu rechnen. Preislich gesehen dürfte das faltbare Smartphone wieder kein Schnäppchen werden, wobei es Gerüchten zufolge günstiger werden soll als der direkte Vorgänger. In den USA wird derzeit von einem Preis von umgerechnet 1.320 Euro ausgegangen.