Anzeige
Anzeige
Für Links auf dieser Seite erhält GIGA ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. GIGA
  2. Tech
  3. Apple
  4. Apps auf dem iPhone: Apples schlimmster Albtraum könnte wahr werden

Apps auf dem iPhone: Apples schlimmster Albtraum könnte wahr werden

© Unsplash
Anzeige

Bisher genießt Apple auf dem iPhone das „Hausrecht“ und ist so in Entscheidungen größtenteils frei von Bevormundung. Doch mit einer neuen Gesetzesvorlage könnte sich das Blatt bald wenden und Apples schlimmster Albtraum wahr werden. Was droht dem Hersteller?

Wie das Nachrichtenmagazin Bloomberg berichtet, debattiert die US-Regierung dieser Tage über die Verabschiedung eines neuen Kartellgesetzes, das darauf abzielt, Tech-Unternehmen wie Apple und Co. davon abzuhalten, sich selbst einen unfairen Vorteil auf ihren eigenen Plattformen zu verschaffen.

Anzeige

Katastrophe für Apple: Keine vorinstallierte Apps mehr auf dem iPhone?

Ganz konkret würde dies im Falle der Verabschiedung für Apple bedeuten, keine eigenen Apps wie FaceTime, iMesssage, Safari und Co. mehr auf dem iPhone vorinstallieren zu können. Für den Hersteller wäre dies ein echter Albtraum, müsste man doch so letztlich alternativen Apps entsprechend Raum und Platz einräumen, um Chancengleichheit zu gewähren.

In der Praxis könnte dies dann so aussehen: Möchte Apple zum Beispiel FaceTime als Download auf dem iPhone direkt zur Verfügung stellen, müsste der Kunde die Option erhalten, in dem Moment auch zwischen alternativen Apps wie Zoom oder Skype wählen zu können. Nutzerinnen und Nutzer müssten sich also entscheiden und Apple selbst gezwungen sein, den Vorteil der „ersten Installation“ abzugeben.

Anzeige

Wer die Wahl hat … bekommt von uns im Video gleich mal passende Ratschläge für die Installation der besten Apps:

Apps, die auf euer Handy müssen - Android & iOS Abonniere uns
auf YouTube

Gedanken dazu …

Unsere Einschätzung: Einerseits ist zwar eine Begrenzung der Marktmacht meist immer im Sinne der Kundinnen und Kunden, anderseits ist der rigorose Ansatz auch kritikwürdig. Apples Apps sind eben nicht nur bloße Alternativen zu anderen Apps, sondern oftmals nicht wegzudenkender Bestandteil des Gesamterlebnisses. Die Apps greifen tief ins System und sind wohl überlegt designt. Gelten damit auch als technologisches Paradebeispiel für andere App-Entwickler. Werden dieses Apps nun in die zweite Reihe gedrängt, geht diese Vorbildfunktion verloren. Was dann wiederum die App-Entwicklung an sich negativ beeinflussen würde.

Anzeige

Für Deutschland und Europa spielen die neuesten Überlegungen in den USA aber noch keine Rolle. Solange Apple hierzulande nicht anderweitig gezwungen wird, wird man sicherlich nicht auf die Vorinstallation der Apps verzichten. Allerdings stehen Markt-Riesen wie Apple auch unter Beobachtung der europäischen Behörden und für die Zukunft wären ähnliche marktbeschränkende Anordnungen durchaus denkbar.

Anzeige