Google-Bilderkennung: So funktioniert die Rückwärts-Bildersuche

Thomas Kolkmann 2

Mit der Google Bildersuche könnt ihr nicht nur nach bestimmten Motiven und Fotos per Texteingabe suchen. Dank der Google Bilderkennung ist auch eine Rückwärts-Bildersuche auf der beliebten Suchmaschine möglich. So könnt ihr wahlweise Bilder hochladen oder von einer Webseite einfügen und so dasselbe Foto in besserer Qualität, dessen Ursprung oder ähnliche Bilder finden. Wie die Rückwärts-Bildersuche funktioniert und welche Funktionen sie noch bietet, zeigen wir euch in unserem Tipp des Tages.

Google Search Features.

Rückwärts-Bildersuche: So nutzt ihr die Google-Bilderkennung

Es gibt drei Herangehensweisen, um die Rückwärts-Bildersuche von Google zu nutzen. Wir haben euch hier zusammengefasst, wie ihr auf  images.google.de mit Bildern nach Bildern sucht:

  1. Per Drag & Drop: Die wahrscheinlich einfachste Möglichkeit, die Rückwärtssuche zu nutzen. Zieht einfach das Bild aus einem Ordner oder einem anderen Browser-Fenster in das Suchfeld der Google Bildersuche. Daraufhin nimmt sich Google dem Bild an und gibt euch je nach Bilderkennung seine Ergebnise aus.
    Google-Bilderkennung - Drag-&-Drop
  2. Per URL einfügen: Habt ihr die URL des jeweiligen Bildes parat, könnt ihr auch einfach auf das Kamerasymbol im Suchfeld klicken. Anschließend fügt ihr unter „Bild URL einfügen“ die jeweilige Adresse ein und Google startet die Rückwärtssuche.
    Google-Bildersuche - Kamera
  3. Per Upload: Ganz ähnliche wie per URL, geht es auch mit dem Hochladen eines Bildes vom Computer. Wenn ihr euch lieber manuell durch eure Ordnerstrukturen wühlt, müsst ihr ebenfalls im Suchfeld auf das Kamerasymbol klicken. Anschließend wählt ihr „Bild hochladen“ aus und klickt auf die Schaltfläche „Durchsuchen“, um ein Bild von eurem Computer auszuwählen.
    Google Bilderkennung Bildersuche Bild hochladen
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7 Bilder
Google ist doof: 7 Beispiele für Suchmaschinen-Fails.

Was bietet die Google-Bilderkennung?

Google - Bilderkennung-Wallpaper
Nachdem das jeweilige Bild bei Google hochgeladen wurde, spuckt euch die Suchmaschine unter anderem den passenden Suchbegriff, die Bildgröße und Webseiten aus, auf denen dasselbe Bild vorkommt. So könnt ihr beispielsweise nachvollziehen, ob ein von euch hochgeladenes Bild, vielleicht auch auf einer anderen Seite benutzt wird.

Wenn ihr unter dem Ergebnis auf „Alle Größen“ klickt, könnt ihr dazu euer hochgeladenes Bild möglicherweise in einer höheren Auflösung finden. Mit einem Klick auf „Optisch ähnliche Bilder“ könnt ihr dazu weitere Bilder finden, die dem Hochgeladenem ähneln.

Ich will mehr: Stars, Tiergattungen & Pflanzenarten herausfinden

Während sich mit der Google-Bildererkennung grundlegende Dinge, wie den Namen eines Hollywood-Stars anhand eines eindeutigen Bildes oft noch herausfinden lässt, endet die Bilderkennung von Google an dieser Stelle. Zwar könnt ihr auch einige Tiergattungen oder Pflanzenarten mit der Rückwärts-Bildersuche bestimmen, bei komplexeren Bildern ist die Erkennung aber schnell überfordert.

Wer bei der Bestimmung stecken bleibt, kann hier auch andere Tools nutzen, wie beispielsweise die Bildererkennung von IBM, welche auf der lernenden Künstlichen Intelligenz Watson basiert.

CamFind
Entwickler:
Preis: Kostenlos
CamFind - Visual Search Engine
Entwickler: CloudSight Inc.
Preis: Kostenlos

Wenn ihr unterwegs immer wissen wollt, welche Hunderasse gerade an euch vorbei spatzieren geführt wird oder wie die hübsche Blume im Park heißt, könnt ihr die praktische App Cam Find (bisher nur auf Englisch erhältlich) für iOS und Android ausprobieren.

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