Mit der Google-Bildersuche könnt ihr nicht nur nach bestimmten Motiven und Fotos per Texteingabe suchen. Dank der Google-Bilderkennung ist auch eine Rückwärts-Bildersuche auf der beliebten Suchmaschine möglich. So könnt ihr Bilder hochladen oder von einer Webseite einfügen, um dasselbe Foto in besserer Qualität, dessen Ursprung oder ähnliche Bilder zu finden. Wie die Rückwärts-Bildersuche funktioniert und welche Funktionen sie noch bietet, zeigen wir euch hier auf GIGA.

 

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Rückwärts-Bildersuche: So nutzt ihr die Google-Bilderkennung

Es gibt drei Herangehensweisen, um die Rückwärts-Bildersuche von Google zu nutzen. Wir haben euch hier zusammengefasst, wie ihr auf images.google.de mit Bildern nach Bildern sucht:

  1. Per Drag & Drop:
    Die wahrscheinlich einfachste Möglichkeit, die Rückwärtssuche zu nutzen. Zieht einfach das Bild aus einem Ordner oder einem anderen Browser-Fenster in das Suchfeld der Google Bildersuche. Daraufhin nimmt sich Google dem Bild an und gibt euch je nach Bilderkennung seine Ergebnise aus.
    Google Bilder-Rückwärtssuche per Drag & Drop
  2. Per URL einfügen:
    Habt ihr die URL des jeweiligen Bildes parat, könnt ihr auch einfach auf das Kamerasymbol im Suchfeld klicken. Anschließend fügt ihr unter „Bild URL einfügen“ die jeweilige Adresse ein und Google startet die Rückwärtssuche.
    Google Bilder-Rückwärtssuche per URL
  3. Per Upload:
    Wenn ihr euch lieber manuell durch eure Ordnerstrukturen wühlt, müsst ihr im Suchfeld auf das Kamerasymbol klicken und anschließend den Reiter „Bild hochladen“ anwählen.“ Klickt dann auf die Schaltfläche „Durchsuchen“, um ein Bild von eurem Computer auszuwählen.
    Googl Bilder-Rückwärtssuche PC durchsuchen

Google-Rückwärtssuche auf dem Smartphone? (Android)

Auch auf aktuellen Android-Handys könnt ihr die Rückwärtssuche auf der Google-Webseite im Browser nutzen, jedoch ist hierfür ein kleiner Trick notwendig. Damit ihr die Kamera im Suchfeld angezeigt bekommt, müsst ihr die Desktop-Seite im Smartphone-Browser nutzen. Geht dafür wie gewohnt auf die Google-Bildersuche und tippt dann im Browser auf den Dreifachpunkt (⋮) und setzt den Haken bei der Option „Desktopwebsite“.

Die Bedienung ist zwar etwas hakelig, aber nun könnt ihr auch am Smartphone über das Kamera-Symbol eine Bild-URL eingeben oder Fotos von eurem Handy hochladen und nach diesen suchen.

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Google ist doof: 7 Beispiele für Suchmaschinen-Fails

Was bietet die Google-Bilderkennung?

Nachdem das jeweilige Bild bei Google hochgeladen wurde, spuckt euch die Suchmaschine unter anderem den passenden Suchbegriff, die Bildgröße und Webseiten aus, auf denen dasselbe Bild vorkommt. So könnt ihr beispielsweise nachvollziehen, ob ein von euch hochgeladenes Bild, vielleicht auch auf einer anderen Seite benutzt wird.

Google - Bilderkennung-Wallpaper

Wenn ihr unter dem Ergebnis auf „Alle Größen“ klickt, könnt ihr dazu euer hochgeladenes Bild möglicherweise in einer höheren Auflösung finden. Mit einem Klick auf „Optisch ähnliche Bilder“ könnt ihr dazu weitere Bilder finden, die dem Hochgeladenem ähneln.

Ich will mehr: Stars, Tiergattungen & Pflanzenarten herausfinden

Während sich mit der Google-Bildererkennung grundlegende Dinge, wie den Namen eines Hollywood-Stars anhand eines eindeutigen Bildes oft noch herausfinden lässt, endet die Bilderkennung von Google meist an dieser Stelle. Mit etwas Glück könnt ihr auch einige Tiergattungen oder Pflanzenarten mit der Rückwärts-Bildersuche bestimmen, bei komplexeren Bildern ist die Erkennung aber schnell überfordert.

Für diesen Zweck bietet sich die App „Google Lens“ an. Mit dieser könnt ihr den Hund, der gerade an euch vorbeispaziert, oder die hübsche Blume im Park fotografieren, und bekommt sofort eine Bestimmung der Tierart, Rasse oder Pflanzenart.

Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Alternativ könnt ihr auch die Bildererkennung von IBM nutzen, welche auf der lernenden Künstlichen Intelligenz Watson basiert.

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Thomas Kolkmann
Thomas Kolkmann, GIGA-Experte für Streaming, Hard- und Software sowie Retro-Stuff.

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