Gamerin rettet 8.000 Kilometer entferntem Freund das Leben

Daniel Hartmann

Der 17-jährige Brite Aiden Jackson hatte ziemliches Glück, dass seine Mitspielerin in Texas schnell merkte: Mit Aiden stimmt etwas nicht.

Obwohl die beiden ein ganzer Ozean trennt: Die Texanerin Dia Lathora verstand sehr schnell, dass es ihrem britischen Mitspieler nicht gut ging. Tatsächlich hatte Aidan einen Schlaganfall. Sky News berichtet, wie Dia ihrem Freund das Leben rettete.

Während Aidan mit Dia zockte, begann er sich nicht wohlzufühlen und legte sich kurz auf sein Bett. Damit die beiden sich weiter unterhalten konnten, drehte er sein Mikro in Richtung des Bettes. Nach kurzer Zeit war Aiden allerdings nicht mehr ansprechbar und Dia entschied sich aus Texas die Polizei in England zu verständigen. Im Sky-Bericht könnt ihr die Aufnahme des Anrufes hören.

Die Eltern von Aidan waren ein Stockwerk tiefer und bekamen von dem Schlaganfall überhaupt nichts mit. Erst als die Polizei und ein Krankenwagen vor der Tür standen, erfuhren sie, dass es bei ihrer Adresse eine „nicht ansprechbare männliche Person“ gab.

Aidan wachte erst wieder auf als Notarzt und Polizei schon in seinem Zimmer waren. Noch im Krankenhaus schnappte sich Aidan das Tablet seiner Mutter, um Dia zusagen, dass es ihm gut geht und um sich bei ihr zu bedanken.

Bei einem Schlaganfall ist Zeit ein entschiedener Faktor, um der betroffenen Person zu helfen. Hätte Dia nicht so schnell reagiert, hätte Aiden Schlimmeres passieren können, möglicherweise hätte der Vorfall ihn sein Leben gekostet. So konnte eine Gaming-Freundschaft über mehrere Tausend Kilometer ein Leben retten.

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Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Gaming-Freundschaften, die sich über den ganzen Globus verteilen? Wie viele davon wüssten, wie ihr heißt und wo ihr wohnt? Sind das nicht Informationen, die online besser nicht einfach so geteilt werden sollten?

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