Mindestens 1.149 Euro müssen hierzulande für das iPhone 13 Pro ausgegeben werden. Eine stolze Summe, die im Vergleich mit dem direkten Vorgänger aber nicht erhöht wurde. Das ist überraschend, denn das Pro-iPhone kostet in der Herstellung mehr als zuvor.

 

iPhone 13

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iPhone 13 Pro: Höhere Produktionskosten für Apple

Die Ausstattung des iPhone 13 Pro kann sich sehen lassen: Mit dabei ist der neue A15-Chip, ein ProMotion-Display und erfreulicherweise auch ein stärkerer Akku. Das macht sich auch bei den Kosten für die Herstellung bemerkbar. Einer neuen Untersuchung zufolge kostet die Produktion des Pro-iPhones 20 US-Dollar mehr, als es noch beim iPhone 12 Pro der Fall war (Quelle: TechInsights).

Trotz der höheren Preise bei der Fertigung hat Apple den Anstieg nicht, wie zunächst befürchtet, an seine Kunden weitergegeben. Das iPhone 13 Pro ist zu Beginn mit einer Preisempfehlung von 1.149 Euro ausgestattet, genau wie der Vorgänger. Einer gerade veröffentlichten Analyse zufolge muss Apple für jedes Exemplar des iPhone 13 Pro umgerechnet rund 490 Euro auf den Tisch legen. Beim iPhone 12 Pro waren es rund 472 Euro. Hinzu kommen natürlich noch weitere Kosten für Entwicklung, Marketing, Lizenzen und Vertrieb.

Alles Wissenswerte rund um das iPhone 13 Pro gibt es hier im Video:

iPhone 13 Pro: Neues Top-Smartphone vorgestellt

Der Anstieg der Herstellungskosten vom iPhone 12 Pro zum iPhone 13 Pro ist spürbar, aber nicht so stark ausgeprägt wie der Anstieg beim iPhone 12. Mit dem iPhone 12 gab es unter anderem 5G-Unterstützung und einen neuen 5-nm-Chip. Diese Änderungen führten dazu, dass die Herstellung des iPhone 12 für Apple ganze 21 Prozent teurer war als die des iPhone 11.

Apple bleibt teuer: Konkurrenz macht es günstiger

Samsung als direkter Konkurrent von Apple muss nicht ganz so tief in die Tasche greifen. Das Samsung Galaxy S21 Plus soll der Untersuchung zufolge nur umgerechnet 437 Euro in der Herstellung kosten.