Google hat seinen Chrome-Browser um einen „persönlichen Bereich“ erweitert. Hierbei handelt es sich im Grunde um unterschiedliche Benutzerprofile, die jetzt einfacher per Mausklick ausgewählt werden. Lesezeichen, gespeicherte Passwörter und das Design von Google Chrome werden individuell in Profilen gespeichert.

 

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Google Chrome: Browser-Profile werden aufgewertet

Google hat eine neue Funktion für den Chrome-Browser vorgestellt, die in den nächsten Wochen auf dem Desktop verfügbar gemacht werden soll. Der Browser unterstützt nun den schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen Profilen, was vor allem dann sinnvoll sind, wenn sich mehrere Personen einen Rechner teilen und dabei auf Google Chrome zugreifen. Die Auswahl des Profils soll dabei ganz einfach direkt nach dem Start des Browsers möglich sein.

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In der offiziellen Ankündigung heißt es, dass die unterschiedlichen Benutzerprofile unter anderem individuell angelegte Lesezeichen sowie gespeicherte Passwörter umfassen. Auch Änderungen am Design des Browsers werden im Profil gespeichert. Sollte sich also ein einziger Benutzer für ein besonders farbenfrohes Theme entschieden haben, dann wird das auch nur diesem Nutzer angezeigt.

So sieht die neue Profilauswahl bei Google Chrome aus:

Google Chrome bekommt einfach wechselbare Nutzerprofile. Bild: Google.

Eine systemübergreifende Nutzung der Profile auf mehreren Geräten erfordert weiterhin, dass eine entsprechende Synchronisierung im Browser aktiviert ist. Für die Profile selbst ist kein Wechsel des Benutzerkontos nötig, stattdessen werden individuelle Einstellungen in einem einzigen Google-Konto gespeichert.

Konzipiert wurden die neuen Funktionen vom Google Safety Engineering Center (GSEC), das in München angesiedelt ist. Google zufolge handelt es sich um ein Feature für den Chrome-Browser auf dem Desktop. Zu einer möglichen mobilen Variante, die zumindest auf Tablets mitunter Sinn ergeben könnte, äußert sich der Hersteller nicht.

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Google Chrome bleibt beliebtester Browser

In Deutschland bleibt Google Chrome weiterhin der mit Abstand beliebteste Browser. Aktuellen Zahlen von StatCounter zufolge besitzt Chrome hierzulande einen Marktanteil von 48 Prozent. Jeder fünfte Benutzer setzt auf Safari von Apple. Auf den Plätzen drei und vier folgen Firefox mit 12 Prozent und Microsoft Edge mit 7 Prozent.