Google möchte das Schlaf-Tracking auf Android-Smartphones und -Smartwatches vereinheitlichen und gleichzeitig besser machen. Neue Schnittstellen für Android sollen dafür sorgen, dass die Batterie des Handys weniger belastet wird. Auch künstliche Intelligenz soll bei der Überwachung des Schlafes zum Einsatz kommen.

 

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Schlaf-Tracking: Google setzt auf Vereinheitlichung

Probleme beim Schlaf können Apps auf Smartphones und Smartwatches mittlerweile ermitteln. Hier setzt aber so gut wie jeder Hersteller auf eine eigene Lösung, die mit Produkten der Konkurrenz nicht kompatibel ist. Die gesammelten Daten können entsprechend nicht exportiert oder anderweitig verwendet werden. Nun schreitet Google ein und möchte eine Vereinheitlichung unter Android durchsetzen. Dafür dient das neue Sleep-API.

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Google zufolge soll dieses Sleep-API nicht nur als einheitliche Schnittstelle dienen, sondern auch den Akku der Android-Geräte schonen. Auf den neuen einheitlichen Standard sollen dann verschiedene Apps diverser Anbieter zugreifen können, um den Schlaf von Nutzern zu überwachen. Als einer der Partner steht bereits Urbandroid fest, der die App „Sleep as Android“ bereitstellt. Im Play Store von Google wird die App als „Editor's Choice“ empfohlen und besitzt beste Bewertungen.

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Google beschreibt das neue API mit diesen Worten: „Das Schlaf-API ist eine Android-Aktivitätserkennungs-API, die Informationen zum Schlaf des Benutzers anzeigt. Es kann verwendet werden, um Funktionen wie den Schlafenszeitmodus der Uhr-App zu aktivieren.“

Unter Informationen zum Schlafen des Benutzers versteht Google zwei Arten. Gemeldet wird hier ein „Schlafvertrauen“, das in regelmäßigen Abständen Infos aufzeichnet. Die Abstände können dabei bis zu 10 Minuten betragen. Darüber hinaus gibt es ein tägliches Schlafsegment, das nach dem Aufwachen gemeldet wird.

Google: Schlaf-Tracking mit künstlicher Intelligenz

Das Schlaf-Tracking unter Android soll auf künstliche Intelligenz zurückgreifen. Google stellt sich hier eine Informationsverarbeitung aus Licht- und Bewegungssensor vor. Android-Handys und -Smartwatches könnten Bewegungen des Nutzers erfassen sowie die jeweils herstellenden Lichtverhältnisse in die Analyse mit einfließen lassen.