Alles, was Huawei durch die Sanktionen nicht hinbekommen hat, will die ehemalige Tochterfirma Honor jetzt umsetzen. Dazu gehört auch das „unmögliche“ Smartphone, an dem sich schon Samsung und LG die Zähne ausgebissen haben.

 

Honor: Huaweis Ableger für „Digital Natives“

Facts 

Honor entwickelt ein ausziehbares Smartphone

Faltbare Smartphones sind mittlerweile in unserem Alltag angekommen und keine große Besonderheit mehr. Nach drei Generation hat Samsung den Dreh mittlerweile raus und mit dem Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3 sogar deutlich mehr Erfolg, als man zunächst erwartet hat. Das nächste große Ding sind ausziehbare Smartphones. Das sind Geräte, die wie ein normales Smartphone aussehen, also auch von der Größe und Dicke, wo sich das Display aber durch einen Ausziehmechanismus vergrößern lässt.

Samsung will sich daran versuchen, LG hat es gebaut, aber nie auf den Markt gebracht und jetzt ist Honor wohl dran. Das nun aufgetauchte Patent von Honor beschreibt im Grunde die gleiche Idee für ein ausrollbares Smartphone, die Huawei vor einiger Zeit schon hatte:

Honor entwickelt ein ausrollbares Smartphone. (Bild: LetsGoDigital)

Das ganze Design des Smartphones erinnert auch eigentlich an das faltbare Smartphone Mate X von Huawei. Nur dass sich in dem Fall das Display von hinten nicht nach vorne ausklappen lässt, sondern einfach zur Seite ausfährt. Die Idee kann natürlich noch aus der Zeit stammen, wo Honor zu Huawei gehört hat. Ob das finale Produkt dann auch so aussehen wird, ist die andere Frage. Klar ist aber, dass Honor richtig dick einsteigen möchte in den Smartphone-Markt.

Im Video seht ihr Samsungs Ideen für zukünftige Smartphones:

Samsung: Neue Produkte mit OLED-Displays

Honor 50 steht bald an

Während wir aktuell noch nicht genau wissen, wann Honor ein ausrollbares Smartphone vorstellen und auf den Markt bringen könnte, steht Ende Oktober erst einmal die Vorstellung des Honor 50 an, das in der oberen Mittelklasse angesiedelt sein wird. Dieses soll tatsächlich dann auch mit Google-Diensten ausgestattet sein. Ganz aus dem Schneider ist Honor aber noch nicht. Die US-Regierung prüft aktuell auch einen Bann.