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Huawei und ZTE verbannt: EU-Kommission greift durch

Huawei bekommt in der EU zunehmend ein Problem. (© GIGA)
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Huawei und ZTE sind große chinesische Hersteller, die nicht nur Produkte für Endkunden anbieten, wie beispielsweise Smartphones, sondern auch Technologie für Infrastruktur. Die EU-Kommission empfindet die chinesischen Hersteller mittlerweile als Sicherheitsrisiko für die Europäische Union und zieht Konsequenzen.

EU-Kommission verbannt Huawei und ZTE

Erst kürzlich wurde bekannt, dass die EU-Kommission die Gangart gegenüber chinesischen Herstellern wie Huawei und ZTE verschärft. Noch empfiehlt die EU-Kommission nur den Bann von chinesischer Hardware der beiden Unternehmen. Jetzt wird aber zur Tat gegangen. Demnach verzichtet die EU-Kommission zukünftig auf Hardware und Dienste von Huawei und ZTE. Das Sicherheitsrisiko wird als zu groß angesehen (Quelle: Spiegel/Reuters)

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Das bedeutet aber nicht, dass jetzt plötzlich keine Huawei- oder ZTE-Hardware mehr benutzt oder für den Ausbau der 5G-Netze genutzt werden kann. Es heißt nur, dass die EU-Kommission als solche auf die Hardware und Dienste verzichtet. Nur die selbst genutzten Geräte werden damit verbannt. EU-Staaten können weiterhin frei entscheiden, ob sie auf chinesische Hardware setzen, wie es in Deutschland der Fall ist. Hier wird zwar genauer auf die chinesischen 5G-Komponenten geschaut, doch sie kommen weiter zum Einsatz.

Trotzdem wird der Ton rauer von Seiten der EU-Kommission gegenüber China, sodass der Plan, chinesische Hardware für kritische Infrastruktur zum 5G-Ausbau vielleicht doch irgendwann zu verbieten, Realität werden könnte. Die Lage spitzt sich in jedem Fall zu.

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Was würde das für Deutschland bedeuten?

Deutsche Provider wie die Telekom arbeiten eng mit Huawei zusammen. Der 5G-Ausbau ist in Deutschland schon weit fortgeschritten, sodass uns das zumindest technologisch nicht hart treffen dürfte. Zudem gibt es noch andere Hersteller im Angebot, die aus den USA kommen. Die Hardware ist aber teurer und der weitere Ausbau oder Austausch würde viel mehr kosten. Noch gibt es aber keinen EU-Bann, es ändert sich also im Grunde nichts für euch persönlich.

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