Bei Ikea wird es teurer. Die Möbelkette will zwar von ihrem günstigen Preismodell nicht abrücken, aber die Situation am Markt zwingt trotzdem zu neuer Preisgestaltung. Direkt von steigenden Preisen betroffen ist ein beliebtes Produkt: der Regallautsprecher aus der Symfonisk-Reihe. Der Aufschlag lässt für deutsche Kunden nichts Gutes erwarten.

 
Ikea Symfonisk
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Bei Ikea steigen die Preise. Das hatte das Unternehmen bereits festgehalten. Um 9 Prozent hat die Möbelkette die Preise angehoben, im internationalen Schnitt und über große Teile der Produktpalette hinweg. Für einzelne Artikel aus dem Ikea-Sortiment oder spezifische Märkte sagt das aber noch nicht viel aus.

Ikea zieht Preise an: Symfonisk-Lautsprecher jetzt für 129 Euro zu haben

Im Gegensatz zur tatsächlichen Preisentwicklung bei einem von Ikeas beliebten Lautsprechern aus der Symfonisk-Reihe: Der Regallautsprecher in der zweiten Version wurde bis vor kurzem wie der Vorgänger für 99,99 Euro angeboten. Aktuell gibt Ikea im Onlineshop bereits einen Preis von 129 Euro an (bei Ikea ansehen) – ein sattes Plus von 30 Prozent:

Der neue Preis beim Symfonisk-Lautsprecher der zweiten Generation (Bildquelle: Ikea / Screenshot: GIGA)

Die Symfonisk-Reihe bietet Ikea gemeinsam mit Sonos an. Die Kombigeräte, etwa aus Lautsprecher und Lampe oder getarnt als Bilderrahmen, sollen sich unauffällig ins Ambiente eines Raumes integrieren und dabei ein „großartiges Hörerlebnis“ liefern. Diese beiden Versionen sind im Gegensatz zum Regallautsprecher noch zum alten Preis zu haben. Ikea passt also bisher nicht bei allen Symfonisk-Produkten die Preise an. Allerdings war und ist der Regallautsprecher auch die günstigste Symfonisk-Variante, entsprechend schneller dürfte die Marge von Ikea bei steigenden Herstellungskosten aufgezehrt sein.

Ikea hat inzwischen auch ein umfassendes Smart-Home-Angebot:

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Deutsche Kunden erwartet so bald keine Entlastung

Der Symfonisk-Lautsprecher ist zwar nur ein Beispiel, aber das sagt deutlich: Deutsche Verbraucher trifft in diesem Fall eine weitaus größere Zusatzbelastung als die 9 Prozent im weltweiten Vergleich. Es ist wahrscheinlich, dass sich dies nicht nur bei einem Artikel zeigt. Ob sich die Preise bei Ikea in Zukunft noch weiter in diese Richtung entwickeln werden, lässt sich derzeit nicht vorhersagen. Die angespannte Lage der Lieferketten und beim Rohstoffnachschub lässt aber zumindest keine baldige Gegenbewegung erwarten.