Eigentlich hätte man den neuen iMac 2020 schon auf der letzten Apple-Keynote erwartet, doch der US-Hersteller hatte wohl andere Pläne. Erfreuen wir uns solange an dieser neuen und zauberhaften Vorstellung von Apples neuem Desktop-Rechner, die hoffentlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

Im Vorfeld der WWDC-Keynote sprach die Gerüchteküche vom neuen iMac des Jahrgangs 2020 – der soll bekanntlich nicht nur neue Chips (noch von Intel) und eine bessere Grafik (von AMD) erhalten und aufs Fusion Drive (Apples Hybridlaufwerk aus Festplatte und SSD) verzichten, sondern vor allem durch ein neues Design herausstechen. Augenscheinlich sollen wesentlich schmalere Ränder hervorstechen, Erinnerungen an Apples Pro Display XDR beziehungsweise ans aktuelle iPad Pro werden wach.

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iMac à la iPad Pro: Apples Desktop-Rechner im neuen Design

Doch wie können wir uns einen solchen iMac vorstellen? Unserer Fantasie auf die Sprünge hilft jetzt das neueste Konzept des Studenten Dwarkesh Amin aus Toronto, Kanada. Sein iMac sieht tatsächlich wie ein iPad Pro mit Standfuß aus – vereinfacht ausgedrückt. Kein „dickes Kinn“ verschandelt den Blick, im Fokus steht allein der Bildschirm im Vollformat. Erwartungsgemäß verfügt der All-in-One-Rechner über Face ID, Apples Gesichtserkennung von iPhone und iPad. Der Bildschirmrand dürfte also noch immer groß genug sein, um die benötigte Kamera und die Sensoren zu verstauen. Kein Ding der Unmöglichkeit, wie ja das iPad Pro ebenso beweist.

Ein solcher iMac dürfte die Herzen der Apple-Fans erobern, unabhängig davon, ob nun noch Intel-Prozessoren oder aber schon die Apple-Chips im ARM-Design verbaut sind. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Experten zufolge wird der iMac zusammen mit dem MacBook Pro im 13-Zoll-Format zu den ersten Rechnern mit ARM-Chip gehören, dennoch soll es auch noch neue iMacs mit Intel-CPU geben – wir berichteten. Apple dürfte demnach zweigleisig fahren, zumindest bei der Technik unter der Haube. Gut möglich, gibt's das neue Design aber für beide iMac-Varianten.

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Noch Wunschtraum: Magic Keyboard mit Touch Bar

Absolut spekulativ ist dann aber noch das dazugehörige Magic Keyboard. Dwarkesh Amin zaubert uns mal kurzerhand die Touch Bar des MacBook Pro ins magische Apple-Tastenbrett. Schaut überzeugend aus. Abseits eines Patentantrages hat man dazu aktuell aber noch nichts wieder gehört. Insofern: Gegenwärtig noch absolutes Wunschdenken. Kein Traum dagegen ist die Existenz des neuen iMacs 2020. Nur, ob der ausschaut oder zumindest so ähnlich wie das Konzept? Lassen wir uns mal in den nächsten Wochen und Monaten überraschen.

Sven Kaulfuss
Sven Kaulfuss, GIGA-Experte für Apple, Antiquitäten und altkluge Sprüche.

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