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Facebook und Instagram ohne Werbung: So viel kostet das neue Abo

Meta erwägt ein Abo für Facebook und Instagram. (© IMAGO / ZUMA Wire)
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Der Facebook-Konzern Meta führt ein kostenpflichtiges Abo für manche seiner Netzwerke ein. Nutzer müssen für den werbefreien Zugriff auf Instagram und Facebook bezahlen. Jetzt steht fest, wie viel Nutzer in Deutschland dafür auf den Tisch legen sollen.

Update vom 7. November 2023: Für die werbefreie Nutzung von Facebook und Instagram hat der Betreiber Meta jetzt ein neues Abo eingeführt. In Deutschland kostet es 9,99 Euro pro Monat. Das Abo kann ab sofort gebucht werden. Meta gibt an, dass die neue Option „aufgrund sich ändernder Gesetze“ eingeführt worden sei. Entscheiden sich Nutzer gegen das Abo, willigen sie laut Meta ein, personalisierte Werbung zuzulassen. Die Privatsphäre der Nutzer stehe „an erster Stelle“ (Quelle: Facebook).

 

Das neue Abo von Facebook. (Bildquelle: Facebook)

Originalartikel:

Meta erwägt Abo für Facebook und Instagram

Insidern zufolge plant Meta, kostenpflichtige Varianten von Facebook und Instagram für Nutzer in der Europäischen Union einzuführen. Falls sich Nutzer für ein solches Abo entscheiden, dann sehen sie keine Werbung mehr. Darüber hinaus soll es wohl keine weiteren Vorteile geben. Dem Bericht nach soll auch bei Einführung eines kostenpflichtigen Abos weiterhin eine kostenlose Variante mit Werbung bestehen bleiben.

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Bei den Insidern handelt es sich laut der New York Times um drei Personen, die „mit den Plänen des Unternehmens vertraut sind“. Meta als Betreiber der Plattformen Facebook und Instagram hat sich noch nicht öffentlich zu dem Thema geäußert. Auf ein mögliches Abo angesprochen, wollte eine Sprecherin keine Stellungnahme abgeben (Quelle: New York Times). Entsprechend bleibt auch unklar, wie viel ein solches Abo kosten würde.

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Falls sich Meta zu diesem Schritt entscheidet, könnten Datenschutzbedenken und andere regulatorische Anliegen in der EU zumindest abgeschwächt werden. Meta könnte argumentieren, dass Nutzern eine einfache Alternative zu den seit jeher auf Werbung basierenden Netzwerken angeboten wird. Auf eine umfassende Analyse von Nutzerdaten wäre Meta dann nicht mehr in jedem Fall angewiesen.

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EU geht gegen Meta vor

Die EU hat das Vorgehen gegen Meta zuletzt verstärkt. Daten, die über verschiedene Plattformen gesammelt werden, dürfen nicht kombiniert werden. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn Nutzer diesen Vorgängen ausdrücklich zugestimmt haben.

Im Januar 2023 verhängten irischen Regulierungsbehörden gegen Meta eine Strafzahlung von 390 Millionen Euro. Meta hatte Nutzer gezwungen, personalisierte Werbung als Bedingung für die Nutzung von Facebook zu akzeptieren. Im August gab Meta an, sich künftig an die Datenschutz-Grundverordnung halten zu wollen.

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