Die gute Nachricht: Apple verbaut im brandneuen iPad mini 6 denselben Chip wie im iPhone 13. Die schlechte Nachricht: Der Apple A15 kann im kleinen Tablet seine ganze Leistung nicht entfalten, wie erste Benchmarks unter Beweis stellen.

 

Apple

Facts 

Sowohl im iPhone 13 also auch im neuen iPad mini 6 werkelt im Inneren der topaktuelle Apple A15 Chip. Offiziell schweigt der Hersteller sich jedoch über die jeweilige Taktfrequenz aus. Jetzt kommt heraus: Apple taktet den Chip im kleinen iPad absichtlich herunter (Quelle: MacRumors).

iPad mini 6 mit „Tempolimit“: Apple taktet Chip herunter

In allen Modellen des iPhone 13 darf der Chip mit 3,2 GHz laufen, im iPad mini 6 sind es hingegen nur 2,9 GHz. Die Gründe dafür verbleiben im Dunklen, nicht aber die damit in Verbindung stehenden Benchmarks. Laut den Kollegen von MacRumors führt dieser Umstand nämlich zu Leistungseinbußen zwischen zwei und 8 Prozent. Konkret liefert Geekbench 5 folgende Ergebnisse:

Single-Core-Benchmark:

  • iPhone 13 Pro: 1.730 Punkte
  • iPad mini 6: 1.595 Punkte

Multi-Core-Benchmark:

  • iPhone 13 Pro: 4.660 Punkte
  • iPad mini 6: 4.540 Punkte

Faktisch bremst Apple damit das neue iPad mini etwas aus, praktisch ist der enorme Leistungssprung gegenüber der vorherigen Generation aber nach wie vor nicht von der Hand zu weisen. So ist das neue Tablet im Single-Core-Benchmark immer noch 40 Prozent, im Multi-Core-Benchmark bis zu 70 Prozent schneller als das kleine Tablet mit Apples älterem A12 Chip.

Was das neue iPad mini alles so bietet, erfahren wir im Video:

iPad mini 6 von Apple: Klein, aber oho

Neues iPad mini besitzt jetzt 4 GB RAM

Doch nicht nur der schnellere Chip dürfte für den allgemeinen Leistungszuwachs verantwortlich sein, gegenüber dem iPad mini der vorherigen Generation kann das neue iPad mini 6 nämlich auf ganze 4 statt nur 3 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen. Damit zieht das Tablet auch mit dem iPhone 13 gleich. Dieses verwendet ebenso 4 GB RAM, die Pro-Modelle sogar ganze 6 GB.

Das iPad mini kann aktuell schon vorbestellt werden (bei Amazon ansehen), kostet ab 549 Euro (64 GB) und soll ab dem 24. September bei den Kundinnen und Kunden aufschlagen.