iPad Pro 10.5 im Preisverfall: Speicher satt in Gold

Sebastian Trepesch 4

Das iPad Pro mit 10,5-Zoll-Bildschirmdiagonale hat Apple aus dem Programm genommen, als im Frühjahr 2019 das iPad Air erschien. Zwar findet man das Tablet nicht mehr beim Hersteller selbst, aber bei vielen anderen Apple-Händlern – und zwar stark vergünstigt.

Update vom 01.08.2019: Apple-Händler Cyberport legt das Angebot von letzter Woche nochmal auf – diesmal in der Gehäusefarbe Gold: Das iPad Pro 10.5 gibt es ab heute in den Cyberdeals mit 256 GB Speicher zum attraktiven Preis: 579 Euro kostet das Tablet in Gold, statt 899 Euro zur einstigen unverbindlichen Preisempfehlung. Günstiger gibt es laut Preisvergleich aktuell weder diese, noch eine andere Gehäusefarbe mit so viel Speicher. Wer keinen so großen Speicher benötigt, kommt bei kleineren Händlern aktuell nur 50 bis 70 Euro günstiger weg (je nachdem, ob man einen etablierten Shop oder irgendeinen nehmen möchte). Da lohnt sich der Aufpreis für den Speicher.

iPad Pro 10.5 (256 GB) bei Cyberport anschauen *

Interessenten sollten wissen: Es handelt sich um ein Auslaufmodell, das iPad Pro 10.5 wurde vom iPad Air 10.5 und iPad Pro 11 abgelöst. Genaueres unten im bisherigen Artikel. So viel vorab: Auch ich habe mir in diesem Frühjahr das iPad Pro 10.5 als Auslaufmodell gekauft. Das Cyberport-Angebot ist allerdings noch viel attraktiver als die bisherigen Preise.

Bisheriger Artikel vom 26. April:

Hier im Video zum Test des iPad Pro gehen wir auf die wichtigsten Eigenschaften ein:

iPad Pro 10,5 von 2017 im Test.

Bei Cyberport findet man das iPad Pro 10.5  von Ende April für 579 Euro – der aktuelle Bestpreis für die Farben Silber und Spacegrau. Doch auch andere Händler für das Tablet von 2017.

iPad Pro 10.5: Vor dem Preisverfall kam der Preisanstieg

Ganz offensichtlich wollte Apple das iPad Pro bis zuletzt als Tablet der oberen Preisklasse ansiedeln. Im Herbst 2018, als der Hersteller die neuen Pro-Modelle mit Face ID (ohne Homebutton) veröffentlichte, blieb das Zoll iPad Pro 10.5 von 2017 weiterhin im Programm. Die unverbindliche Preisempfehlung reduzierte das Unternehmen nicht – bei den iPhones werden ja die Vorjahresmodelle heruntergesetzt. Im Gegenteil: Für die Version mit 256 GB Speicher setzte Apple den Preis sogar nach oben, von 829 Euro auf 899 Euro.

Kurze Zeit nach dem Erscheinen des iPad Air gab der Preis des Pro-Modells nun endlich etwas nach, und zwar auch bei offiziellen Apple-Resellern und namhaften Technik-Händlern. Modellbeispiele:

Kleinere Händler und eBay-Verkäufer (teilweise differenzbesteuert wie bei Gebrauchtware, also ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer) liegen meist noch ein Stück unter den genannten Beträgen.

Refurbished: Gebrauchtes iPad Pro 10.5

Für das iPad bietet sich noch eher als für das iPhone ein Gebrauchtgerät an, da bei dem Tablet ein gealteter Akku und deshalb etwas kürzere Laufzeit deutlich weniger störend ist. Eine interessante Option gibt es bei Apple selbst: Ein generalüberholtes iPad Pro 10.5 direkt beim Hersteller kostet mit 529 Euro noch etwas weniger als ein Neugerät bei diversen Händlern. Es ist mit einem nagelneuen Akku und Gehäuse ausgestattet, enthält neues Originalzubehör und wird mit Mehrwertsteuer und Einjahresgarantie ausgeliefert. Das bieten andere Gebrauchthändler normalerweise nicht. Und selbst AppleCare+ kann man hinzubuchen.

Generalüberholte iPads bei Apple kaufen *

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9 gute Gründe für das iPad.

Oder doch lieber das iPad Air statt eines iPad Pro?

Mit den aktuellen Preisen ist das iPad Pro von 2017 als Neugerät immer noch leicht teurer als das iPad Air, das Apple im Frühjahr 2019 vorgestellt hat. Dieses Air kann als Nachfolger angesehen werden, dürfte länger iOS-Updates erhalten und übertrifft das ältere Pro-Tablet mit dem A12-Chip in der Leistung deutlich. Eine gute Wahl also, siehe auch: Darin ist das iPad Air besser als das iPad Pro. Warum habe ich also nicht gleich zu diesem Modell geraten?

10,5 Zoll iPad Air bei Amazon *

Apple hat bei dem iPad Air das Vier-Lautsprecher-Setup für echtes Stereo im Quer- und Hochformat sowie die 120-Hertz-Unterstützung für einen noch flüssigeren Bildschirm gestrichen. Und auch die Kameraqualität ist etwas schlechter als bei dem iPad Pro 10.5.

Wer in den nächsten Jahren weniger auf leistungshungrige Spiele und AR-Anwendungen Wert legt und lieber eine bessere Audio- und Bildqualität möchte, für den ist das iPad Pro 10.5 die bevorzugte Wahl. Übrigens hat auch der Autor dieser Zeilen zu einem generalüberholten iPad Pro von Apple gegriffen. Wer in allen Belangen das Beste vom Besten wünscht und damit auch deutlich tiefer in die Tasche greifen will, sehe sich die Preise des Spitzenmodells iPad Pro 2018 an. Wer sich noch nicht entschieden hat, bekommt Hilfe im GIGA-Artikel: Welches iPad kaufen?

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