iPad Pro 11 im Preisverfall: Viel Speicher für viel weniger Geld

Sebastian Trepesch 4

Das iPad Pro hat auf dem September-Event auf den ersten Blick keine Rolle gespielt. Auf den zweiten dann doch: Im Nachgang hat Apple den Preis für die größte Speichervariation drastisch reduziert. GIGA analysiert, wie stark die iPad-Pro-Preise gefallen sind.

iPad Pro 11 im Preisverfall: Viel Speicher für viel weniger Geld
Bildquelle: GIGA.

Um 220 Euro hat Apple die Preise für die iPads mit 1 TB Speicher gesenkt. Damit kostet das iPad Pro 11 ohne Mobilfunk-Chip 1489 Euro, als Cellular-Version 1659 Euro. Das iPad Pro 12.9 kostet jeweils 220 Euro mehr als das kleinere Modell. An den Preisen der anderen Ausführungen hat sich nichts geändert.

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Geringer Preisverfall des iPad Pro

Wer gehofft hat, das iPad Pro erlebe so einen Preisverfall wie das iPhone XR, wird enttäuscht: Aktuell bleiben die Preise recht stabil. Im Frühjahr 2019 gab es einen kleinen Rutsch, eine herausstechende Aktion war das güstigste iPad bei Gravis für 777 Euro statt 879 Euro – 11 Prozent Rabatt rund vier Monate nach Verkaufsstart. Doch seit Februar hat sich – von kleineren Ausrutschern abgesehen – nichts nennenswertes getan. Aktuell kostet das iPad Pro 11 bei den größeren Händlern ab 790 bis 800 Euro (siehe Preisvergleich). Das iPad Pro 12.9 startet über der 1000-Euro-Grenze (siehe Preisvergleich).

Dafür, dass das iPad Pro nun fast ein Jahr auf dem Markt ist, fällt der Preisverfall also gering aus. Größere Bewegung kommt wohl erst im Oktober 2019 oder Frühjahr 2020 ins Spiel, wenn Apple ein Update des Tablets veröffentlicht.

iPad Pro: Es gibt günstige Alternativen

Wem die Preise noch zu hoch sind, der kann aber auf gute Alternativen zurückgreifen:

  • Das iPad 10.2 von September 2019 ist der Preisknaller – ! Das Display ist aber nicht laminiert und wirkt dadurch deutlich billiger als bei anderen Modellen. Zudem bietet es nur 32 GB Speicher.
  • Da ist das iPad Air 10.5 mit einem sehr guten Display und 64 GB der schöne Kompromiss – aktuell erhältlich.
  • Das iPad Pro 10.5 von 2017 ist mein Tipp. Der Chip ist zwar nicht so leistungsfähig wie der des Air, dafür gibt es ein 4-Lautsprecher-Setup für echtes Stereo im Quer- und Hochformat, ein 120-Hertz-Display und eine bessere Kamera. Man muss aber ein Angebot abwarten. Die Version mit 256 GB Speicher ist heute , wie auch das iPad Pro 12.9 aus dem selben Jahr.

iPad Pro – eine sinnvolle Wahl?

Das iPad Pro ist eines der besten Tablets überhaupt, die Android-Konkurrenz tut sich schwer, da heranzukommen. Falsch machen kann man somit nichts: Es bietet eine Top-Leistung und Top-Qualität.

Hier das iPad Pro 11 Zoll in Bildern – auch im Vergleich mit dem älteren 10,5-Zoll-Modell:

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iPad Pro 11 Zoll in Bildern: So wirkt das Apple-Tablet gegenüber dem Vorgänger.

Ob Apple im Oktober ein Update herausbringt, ist aktuell sehr ungewiss. Insofern muss die Frage offenbleiben, ob aktuell ein guter Kaufzeitpunkt ist oder nicht. Zumindest kann man so viel sagen: Wer bisher immer gerungen hat, sich das iPad Pro mit 1 TB Speicher zu kaufen, der kann jetzt eine ordentliche Preisreduzierung mitnehmen.

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