iPhone 11 Pro steckt was weg: Das unverwundbare Apple-Handy?

Sven Kaulfuss 4

Glas gilt allgemein als nicht sonderlich widerstandsfähig, Apple möchte mit dem neuen Gehäuse des iPhone 11 Pro diese Annahme widerlegen. Doch wie viel steckt das Handy weg? Jede Menge, wie aktuelle Tests beweisen.

iPhone 11 Pro steckt was weg: Das unverwundbare Apple-Handy?
Bildquelle: JerryRigEverything.

Wenn Zack von „JerryRigEverything“ zum Messer greift und die Rückseiten neuer Smartphones „bearbeitet“, dann kann man sich das Ergebnis am Ende bildhaft vorstellen. Doch dieses Mal staunte der bekannte YouTuber nicht schlecht, als er das neue iPhone 11 Pro derart malträtierte. Scheinbar hinterlässt die Attacke zunächst deutliche sichtbare Kratzer auf der Glasoberfläche des iPhone 11 Pro. Doch wenig später lassen sich die „Kratzer“ einfach „wegwischen“ und das Apple-Handy schaut aus wie neu. Wie kann das sein?

Kratzer die einfach wieder verschwinden – iPhone 11 Pro attackiert:

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iPhone 11 Pro: Der „Wolverine“ unter den Apple-Handys

Besitzt das neue Apple-Handy etwa fantastische Selbstheilungskräfte wie der berühmte Comic-Held „Wolverine“? Nicht ganz, dennoch fasziniert die wissenschaftliche Erklärung. Die neue Glasoberfläche des iPhone 11 Pro ist mikroskopisch angeraut und besitzt eine Härte von 6 auf der Mohs-Skala (10 ist der Maximalwert und entspricht der Härte eines Diamanten). Erfolgt nun eine „Bearbeitung“ mit weicherem Stoff, dann wird Material von diesem abgetragen, quasi abgerissen, und nicht umgekehrt. Die vermeintlichen Kratzer sind also keine Kratzer, sondern eben diese Materialspuren. Diese verschwinden aber wieder und hinterlassen keine Schäden am iPhone 11 Pro.

Hart im Nehmen, aber was fehlt dem iPhone 11 Pro? Wir sagen es euch:

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Das halbfertige iPhone 11? Was dem Apple-Handy derzeit noch fehlt.

In der Praxis bedeutet dies: Eine Hülle ist für ein solches iPhone wohl kein absolutes Muss mehr – erstaunlich. Auch sonst erweist sich das iPhone 11 Pro als ziemlich robust im Test von „JerryRigEverything“ – die Kamera ist gleichsam vor Kratzer geschützt, verbiegen lässt sich das Apple-Handy auch nicht und das Display überstand eine „Feuerattacke“ für 60 Sekunden.

iPhone 11 Pro im Falltest

Absolut unverwundbar ist aber auch das neue iPhone 11 Pro nicht, denn bei Falltests aus großen Höhen muss sich auch der Neuling geschlagen geben und bricht. Allerdings eben nur aus großen Höhen, sonst überstand das Apple-Handy kleinere, praxisnahe Abstürze nämlich unverletzt und ist am Ende sogar noch härter im Nehmen als seine Brüder iPhone 11 und iPhone 11 Pro Max. (via MacRumors).

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