Unter Tim Cook funktioniert Apple wie ein Uhrwerk. Jede noch so kleine Unterbrechung kostet dem Konzern eine Milliardensumme. Um die Produktion des iPhone 14 nicht zu gefährden und einen pünktlichen Marktstart zu sichern, greift der Kult-Hersteller nun zu drastischen Mitteln.

 
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Trotz aller Versuche zur Diversifizierung: Apples Abhängigkeit von China ist noch immer groß. Umso größer sind die Schäden für den US-Konzern, wenn die ZeroCovid-Politik der Volksrepublik zu immer neuen Lockdowns führt – und damit zu Verzögerungen in der Produktion neuer Apple-Geräte. Damit es im Herbst beim iPhone 14 nicht zu einer bösen Überraschung kommt, hat Apple jetzt die ersten Vorkehrungen getroffen.

Mehr Mitarbeiter sollen pünktlichen Marktstart des iPhone 14 sicherstellen

So soll Apple-Zulieferer Foxconn bereits damit angefangen haben, zusätzliche Mitarbeiter zu rekrutieren, um die Produktion des iPhone 14 sicherzustellen. Dazu lockt der Auftragshersteller mit einem 30 Prozent höheren Bonus (Quelle: United Daily News via MacRumors). Das alles auf ausdrücklichem Wunsch von Apple, heißt es.

Dass Apple zu diesen drastischen Mitteln greift, war abzusehen. Bereits Anfang April gab es Berichte, wonach Chinas ZeroCovid-Politik zu Problemen führe. In den Produktionszentren von Shanghai und Kushan wurde die Montage von iPhones, iPads und MacBooks auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Bei der Verkündung der jüngsten Quartalszahlen ließ Apple verlauten, dass man mit weiteren Corona-bedingten Einschränkungen in der Produktionskette in China zu rechnen habe, die sich negativ auf das Geschäft auswirken.

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Apple streicht das Mini-iPhone

Zum iPhone 14 selbst ist laut Gerüchteküche bereits einiges ans Licht gekommen. So soll Apple etwa das Mini streichen, dafür aber eine größere Version des Standardmodells anbieten: das iPhone 14 Max mit 6,7-Zoll-Display. Die Pro-Modelle sollen erstmals seit fünf Jahren auf die Displaykerbe (Notch) verzichten. In insgesamt neun Farben sollen iPhone 14 und iPhone 14 Pro angeboten werden.