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iPhone bricht alle Rekorde: So teuer war noch keins – aus gutem Grund

Wer 2007 ein iPhone kaufte, der bekam noch so eine hübsche Tüte dazu. (© IMAGO / ZUMA Wire)
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Glücklich schätzen kann sich, wer daheim noch ein originalverpacktes und versiegeltes iPhone der ersten Generation sein Eigen nennen darf. Diese werden nämlich immer wieder zu horrenden Preisen versteigert. Ein Modell bricht nun aber alle Rekorde und dies aufgrund einer Besonderheit, die damals viele Kunden sogar verärgerte.

Immer wieder finden sich originalverpackte und versiegelte iPhones der ersten Generationen in entsprechenden Auktionen. Versteigert werden die dann zu einem Zigfachen des ursprünglichen Preises. Beispielsweise erst im März dieses Jahres ging ein solches Handy für 55.000 US-Dollar über den Auktionstisch.

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iPhone mit 4 GB für über 190.000 US-Dollar versteigert

Nun aber wurde ein iPhone der ersten Generation für unglaubliche 190.372,80 US-Dollar versteigert, so viel wurde bisher noch nie gezahlt. (Quelle: 9to5Mac). Erwartet wurde übrigens „nur“ ein Preis zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar. Doch wie kommt es zu diesem Rekordpreis? Dafür gibt es einen guten Grund und der ist ziemlich kurios.

Im Gegensatz zu den meisten iPhones der ersten Generation besitzt dieses einen Speicher von nur 4 GB und nicht 8 GB. Es sei erinnert: Als das iPhone 2007 zunächst Ende Juni in den USA auf dem Markt kam, konnten die Kundinnen und Kunden zwischen einem Modell mit 4 GB (499 US-Dollar) und 8 GB (599 US-Dollar) wählen. Doch schon Anfang September senkte Apple den Preis der 8-GB-Version auf nur noch 399 US-Dollar und die 4-GB-Version wurde aus dem Verkauf genommen.

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Das erste iPhone ist heute ein seltenes Sammlerstück:

Steve Jobs präsentiert das erste iPhone 2007

Ergo: Das erste iPhone mit 4 GB wurde nur rund zwei Monate verkauft, entsprechend rar ist es heutzutage. Damit erzielt das iPhone mit dem geringsten Speicher nach 16 Jahren den höchsten Preis am Markt – schon ziemlich bizarr.

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Apple musste 2007 Erstkäufer besänftigen

Apples damalige Produktpolitik verärgert natürlich all die Käufer, die vor der plötzlichen Preissenkung noch teuer kauften. Wer ein Modell mit 4 GB erwarb, bekam von Apple immerhin einen Gutschein im Wert von 100 US-Dollar, wer die 8-GB-Version zehn Tage vor Ankündigung der Preissenkung gekauft hatte, bekam die volle Differenz von 200 US-Dollar erstattet. Alle anderen gingen leer aus.

Wie heißt es so schön: Wer zu früh kauft, den bestraft das Leben. Wer allerdings sein iPhone damals im Karton beließ, der hat heute einen kleinen Schatz daheim. Nur so vorausschauend dürften wohl die wenigsten Kunden gewesen sein. Was dann wiederum die Exklusivität und den horrenden Preis der aktuellen Auktion erklärt.

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Hinweis: In einer ersten Version des Artikels berichteten wir irrtümlich über einen Preis von 158.000 Euro. Diese Angabe wurde mittlerweile korrigiert.

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