Die Tech-Branche leidet unter Verknappung, längere Lieferfristen bei PS5, iPhone 13 und Co. gehören mittlerweile zum Alltag und müssen in Kauf genommen werden. Doch Apples begehrtestes Produkt in diesem Jahr wird viele Menschen am Ende wohl überraschen.

 
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Wer glaubt, dass das iPhone 14 im Herbst 2022 knapp in der Verfügbarkeit ausfällt, der könnte zwar vielleicht recht behalten, doch wirklich eng wird's bei einem gänzlich neuen Apple-Produkt. Experte und Insider Ming-Chi Kuo verrät nämlich, wie es um die zu erwartende Verfügbarkeit des ominösen AR/VR-Headsets stehen wird (Quelle: 9to5Mac).

Apples Mixed-Reality-Headset erst mal nur in geringen Stückzahlen

Kuo zufolge wurde der Verkaufsstart des Mixed-Reality-Headsets auf Ende 2022 verschoben. Demzufolge werden größere Lieferungen des neuartigen Produktes nicht vor dem ersten Quartal 2023 zu erwarten sein. Ergo: In diesem Jahr dürften nur sehr wenige Kunden tatsächlich noch die „Apple-Brille“ in den Händen halten beziehungsweise auf der Nase tragen. Damit könnte das Gadget knapper als die heiß begehrte PS5 werden.

Ein Markstart für Ende 2022 könnte auf mögliche Vorbestellungen im November oder Dezember hinweisen, wobei wie schon erwähnt nur sehr geringe Stückzahlen tatsächlich noch in diesem Jahr ausgeliefert werden. Schon in der Vergangenheit kam es zu ähnlichen Situationen, beispielsweise bei den AirPods Max. Die wurden zwar im Dezember 2020 eingeführt, doch kurz nach Verkaufsstart mussten Besteller schon Lieferfristen bis in den März 2021 akzeptieren.

Was ist eigentlich dieses Mixed Reality? Die Erklärung:

Microsoft explains Mixed Reality

Bereits in früheren Meldungen berichtete Kuo über mögliche Verzögerungen bei der Produktion des Mixed-Reality-Headsets, da das Gerät über weitaus fortschrittlichere Hardware und Design als die Konkurrenz verfügen soll. Dazu passt die jüngste Meldung, wonach das AR/VR-Headset über einen innovativen Aufbau mit 3 Displays verfügen soll – zwei Micro-LED-Bildschirme und ein AMOLED-Panel (Quelle: Ross Young).

Hoher Preis erwartet

Ein echtes Massenprodukt dürfte es aber anfänglich so oder so eher nicht werden, denn Vermutungen sprechen schon jetzt über Preise von bis zu 3.000 US-Dollar. Selbst für Apple-Verhältnisse ganz schön teuer und somit erst mal ein Nischenprodukt. Mit fallenden Preisen dürfte die Akzeptanz besser ausfallen, schon jetzt gibt's Vorhersagen, nach denen Apple in 10 Jahren mit einem solchen AR/VR-Headset das iPhone ersetzen könnte.