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Mehr vom Geld: Klarna hebt Tagesgeld-Zinsen an – mit einem Haken

Klarna mausert sich vom Zahlungsanbieter immer mehr zum Rundum-Anbieter im Finanzbereich. (© IMAGO / Rüdiger Wölk)

Klarna startet ein attraktives Sparangebot. Wer bereits ein Girokonto von Klarna besitzt oder auch als Neukunde eines eröffnet, kann mit einem Tagesgeldkonto 3 Prozent Zinsen erhalten. Mit diesen Zinsen sitzt Klarna zwar nicht an der Spitze, dafür hat das Angebot einen anderen entscheidenden Vorteil. Gleichzeitig müssen andere Sparer aber mit Einbußen rechnen.

 
Klarna
Facts 

3 Prozent für Tagesgeld: Klarna startet Zins-Angebot für alle Kunden

Klarnas neues Zinsangebot von 3 Prozent aufs Tagesgeld hat vor allem zwei große Vorteile: Erstens gilt es sowohl für Bestands- als auch für Neukunden. Zweitens könnt ihr anders als bei Festgeld-Konten jederzeit ohne weiteren Aufwand oder Extrakosten wieder auf euer Erspartes zugreifen, wenn ihr doch mal Geld benötigt.

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Wie Klarna jetzt bekanntgibt, gilt die neue 3-Prozent-Regel ab sofort fürs Tagesgeld sowie für die bis zu drei kostenlosen Pools von Klarna. So heißen bei dem schwedischen Zahlungs- und Bankdienstleister Unterkonten, die ihr für spezifische Sparziele einrichten könnt. Ihr könnt damit etwa leicht und übersichtlich Geld für bestimmte größere Anschaffungen zurücklegen – und kriegt jetzt eben durch die Zinsen noch etwas Unterstützung beim Sparen.

Besonders ist außerdem die monatliche Zinszahlung. Während Banken, Geldinstitute, Neobroker und Co. oft einmal im Jahr oder maximal vierteljährlich die Zinsen auszahlen, wird bei Klarna monatlich abgerechnet. Ihr könnt euch also jeden Monat über ein kleines Extraplus auf dem Kontostand freuen. Das sorgt außerdem für einen kleinen, aber feinen Zinseszinseffekt. Die 3 Prozent beziehen sich trotz monatlicher Abrechnung aber ganz klassisch auf den Jahreszins.

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Als schwedisches Unternehmen gelten bei Klarna die dortigen Regeln. Die Schweden setzen ihren Finanzinstituten aber ähnlich harte Regeln wie die EU. Damit können sich auch deutsche Kunden auf eine Einlagensicherung pro Kunde bis zu 100.000 Euro verlassen.

Im Vergleich punktet Klarna vor allem mit der Einfachheit seines Angebots. Kontoführungsgebühren fallen weder beim Girokonto noch bei den Unterkonten (Pools) an. Außerdem gibt Klarna an, dass anfallende Kapitalertragssteuern automatisch berechnet und abgeführt werden. Ihr müsst das dann nur noch bei der Steuererklärung berücksichtigen.

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Mit Klarnas Shopping Lense könnt ihr seit kurzem per Smartphone Preise im Laden und online vergleichen:

Klarna zeigt die neue App-Funktion „Shopping Lense“
Klarna zeigt die neue App-Funktion „Shopping Lense“

Klarna spart beim Festgeld

Außerdem habt ihr keine festen Laufzeiten, anders als beim Festgeld+ von Klarna. Hier kriegt ihr zwar mehr Zinsen als aufs Tagesgeld, aber inzwischen wird es auch da weniger. Fast gleichzeitig mit der Einführung des Tagesgeld-Zinses von 3 Prozent hat Klarna bei Festgeld+ die Zinsen von 4,33 (12 Monate Laufzeit) auf 4,12 Prozent gesenkt. Festgeld+ könnt ihr nur über die App nutzen. Wer darauf verzichtet, bekam fürs normale Klarna-Festnetz bisher 4,25 Prozent. Inzwischen zahlt Klarna nur noch 4,04 Prozent (Quelle: Börse online).

Genau das kann auch beim Tagesgeld passieren. Denn der Vorteil für euch, jederzeit ohne Laufzeiten an euer Geld zu kommen, bedeutet auch für Klarna mehr Freiheit. Wenn der Zahlungsanbieter wieder an den Zinsen drehen will, ist das jederzeit möglich – sowohl nach oben als auch nach unten.

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