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Mehrkosten für E-Auto-Fahrer? Allianz-Experte hat eine gute Nachricht

Auf E-Auto-Fahrer kommen andere Kosten als bei einem Verbrenner zu. (© Pixabay)

E-Auto-Fahrer haben es nicht leicht: Dem eigentlich günstigeren Strom stehen die bisher höheren Anschaffungskosten als für einen Verbrenner gegenüber. Dazu kommt im Fall der Fälle die Reparatur, die beim Elektroauto ebenfalls ins Geld gehen kann. Zumindest bei der Versicherung sollen E-Auto-Fahrer aber nicht mehr zahlen – vorerst.

 
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Bitter für E-Auto-Fahrer: So viel teuerer wird die Reparatur

Reparaturen beim E-Auto können Fahrerinnen und Fahrern ziemlich schmerzhaft treffen. Besonders heftig fällt der Kostenunterschied bei Plug-In-Hybriden aus: Werkstattkosten sollen „etwa 40 Prozent über den Kosten herkömmlicher Fahrzeuge“ liegen, erklärt Carsten Reinkemeyer, Leiter Sicherheitsforschung im Technik-Zentrum der Allianz-Versicherung (Quelle: Wirtschaftswoche).

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Aber auch reine E-Autos zu reparieren kostet in vielen Fällen mehr als bei vergleichbaren Benzinern oder Diesel-Fahrzeugen. Das hatte die Allianz bereits in einer eigenen Untersuchung festgestellt. Insgesamt sollen demnach die Kosten zur Beseitigung von Schäden rund 10 Prozent höher liegen als bei Verbrennern. Im Schadensfall steigt die Differenz auf 30 Prozent.

Versicherung für E-Autos: Verbraucher sollen nicht mehr zahlen

Für manch einen E-Auto-Fahrer oder eine Interessentin vor dem Kauf mag das ein Dämpfer für die Begeisterung über E-Mobilität sein. Doch Reinkemeyer gibt auch Entwarnung: Der Versicherungskosten für E-Autos werden nicht steigen, erwartet er. Grund sei, dass es bei Elektroautos seltener zu anderen Schäden komme. So fallen ohne den Verbrennungsmotor etwa einige typische Verschleißteile wie Zündkerzen oder Keilriemen weg, auch das wartungsintensive und potenziell anfällige Getriebe teilen E-Autos nicht mit ihren Vorgängern.

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„Dadurch können die höheren Reparaturkosten im Moment kompensiert werden“, so der Allianz-Experte. Eine Garantie für die Zukunft ist das allerdings nicht, zumal auch viele andere Faktoren die Versicherungssumme beeinflussen. Beim Opel-Mutterkonzern Stellantis fürchtet man hingegen, dass E-Autos generell zu teuer werden.

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Wenn auch nicht an der Versicherung, so lässt sich beim E-Auto doch anderweitig sparen – was außerdem für einen Kauf spricht:

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Laut Reinkemeyer seien die Hersteller an der Reihe. Sie sollen schon beim Design künftiger Elektroautos die Reparaturkosten im Blick behalten. Das sei durchaus möglich: „Wir haben ein E-Auto gecrasht, das sogar geringere Reparaturkosten hatte, als ein ähnlicher Verbrenner.“

Bisher sind es der Allianz-Untersuchung zufolge häufig die strengen Herstellervorgaben, etwa zum Akkuaustausch, die für hohe Werkstattkosten sorgen. Bei Hochvoltkabeln ließen sich durch wechselbare Ummantelungen bis zu 97 Prozent einsparen.

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