Erst kürzlich stellte Apple sein neues MacBook Pro vor, nun ist Microsoft am Zug. Der erbitterte Rivale präsentierte gestern seine neuen Surface-Produkte. Was sich im Vergleich zum Vorgängermodell des Surface Book 3 geändert hat, erklärt euch GIGA.

 

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Surface Book 3: Microsoft spendiert seinem Convertible ein Upgrade

Während Apple mit seinen MacBooks bereits seit 2006 auf dem Markt präsent ist, stieg Microsoft erst 6 Jahre später mit den Surface-Geräten ein. Seitdem hat sich einiges getan. Beide Produktreihen wurden über die Jahre immer wieder mit Updates bedacht – just hat Apple sein neues MacBook Pro präsentiert.

Nun legt Microsoft nach und stellte gestern gleich diverse neue Surface-Produkte vor, darunter auch das Surface Book 3. Doch was hat sich hier im Vergleich zu den Vorgängern getan?

Microsoft setzt beim Surface Book 3 erwartungsgemäß auf Intels neue mobilen Chips der zehnten Generation. Je nach gewählter Konfiguration kommt ein i5-1035G7 oder aber ein i7-1065G7 zum Einsatz. Eine Variante mit AMD-Prozessoren gibt es nicht.

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So sieht Microsofts neues Convertible in Bewegung aus:

Microsoft Surface Book 3 – offizielles Vorstellungsvideo

Kunden dürfen sich zudem wieder zwischen einem Gerät mit 13,5 Zoll oder 15 Zoll großen Display entscheiden. Greift man zur i7-Variante im 13,5 Zoll großen Book 3, befindet sich zudem eine Nvidia GeForce GTX 1650 Max-Q im Tastaturdock. Bei der 15-Zoll-Variante darf man sich hingegen über eine GTX 1660 Ti freuen. In den Geräten lassen sich bis zu 32 GB RAM verbauen. Man merkt also, Microsoft hat die Leistungsfähigkeit des Surface Book 3 ordentlich erhöht.

Was sich hingegen nicht geändert hat, sind die äußeren Merkmale. Microsoft setzt immer noch auf ein Touch-IPS-Display im 3:2-Faktor. Im 13,5 Zoll großen Book 3 löst das mit 3.000 x 2.000 Pixeln auf, im 15-Zoller sind es sogar 3.240 x 2.160 Pixel. Die Top-Modelle der beiden Laptops bringen 1,6 bzw. 1,9 Kilogramm auf die Waage.

Surface Book 3: Preise und Verfügbarkeit

Obwohl Microsoft die Preise des Surface Book 3 reduziert hat, ist das Convertible noch immer alles andere als ein Schnäppchen. Die günstigste Version mit 13,5-Zoll-Display, i5-Prozessor, 8 GB RAM und 256 GB großer SSD schlägt mit stolzen 1.800 Euro zu Buche – das ist immerhin noch 50 Euro günstiger als das Surface Book 2.

Für die teuerste Variante mit 15-Zoll-Display, i7-Prozessor, GTX 1660 Ti, 32 GB RAM und 1 TB großer SSD werden 3.350 Euro fällig. Die Geräte sollen ab dem 5. Juni 2020 ausgeliefert werden.

Neben dem Surface Book 3 kündigte Microsoft auch noch das Surface Go 2, die Surface Earbuds, das Surface Dock 2 sowie die Surface Headphones 2 an.