Apple erregt oftmals die Gemüter, auch bei diesem „neuen“ Produkt steigt der Blutdruck in ungeahnte Höhen. Lacher und Kopfschütteln allerorten sind Apple sicher. Erste Bilder von Kunden zeigen das „irre“ Apple-Produkt nun in voller Pracht. 

 

Mac Pro (2019)

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Mac Pro (2019)

Update vom 21. April 2020: Jetzt gibt's auch erste Bilder vom irren, weil sauteuren Rollen-Kit des Mac Pro auf Weibo zu bestaunen. Was wir lernen: Immerhin gibt's für knapp 850 Euro eine richtig schmucke Verpackung und obendrauf noch einen Sechskant-Bit von Apple für die Montage der wertvollen „Räder“. Der Desktop-Mac wird somit zur rollenden Rechenzentrale.

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Ein Tipp: Vielleicht auch einen nette Geschenkidee für den Apple-Nutzer der schon alles hat? Die Rollen kann man sich nämlich auch dezent ins Regal als Kunstwerk hineinstellen – natürlich zusammen mit der genialen Verpackung. Einen Mac Pro braucht es dafür nicht, aber eine gewisse Dekadenz könnte am Ende nicht schaden.

Ursprünglicher Artikel vom 16. April 2020: 

Der Mac Pro ist kein Schnäppchen, wer will zahlt für den Profi-Rechner bei maximaler Ausstattung schon mal über 60.000 Euro. Aber immerhin gibt's dafür dann auch den schnellsten Mac aller Zeiten. Teuer sind aber auch die Komponenten, die man für diesen Preis nicht erwarten würde. So müssen Kunden, wenn sie den Mac Pro mit Rollen stand Standfüßen bei Apple erwerben möchten, ganze 500 Euro auf den Tisch legen.

Wahnsinn: Rollen für den Mac Pro kosten bei Apple so viel wie ein iPhone 11

Jetzt gibt's die vier Rollen auch als Nachrüst-Kit bei Apple zu erwerben. Kostenpunkt: 849 Euro! Macht pro Stück über 212 Euro. Ernsthaft? Apple verlangt also mehr Geld für die Rollen eines Computers, als manch ein Händler für komplette Autoreifen – Rad ab, möchte man da laut sagen. Übrigens, für 849 Euro bekommt man bei Apple auch schon ein iPhone 11 mit 128 GB Speicher.

Aber warum kosten die Rollen im Nachrüst-Kit gleich noch mal 349 Euro mehr als bei Apple im Konfigurator für einen neuen Mac Pro? Allein das spezielle, beiliegende Werkzeug zur Montage macht den Unterschied nicht aus. Ursächlich hierfür sind die Standfüße des Mac Pro. Die sind ja sonst schon dabei, sind jetzt aber auch als Nachrüst-Kit zu erwerben, eben für jene 349 Euro. In Summe macht dies dann den Preisunterschied zur BTO-Variante aus.

In Szene gesetzt, der neue Mac Pro im Video:

Apple-Informationsvideo: Mac Pro 2019 vorgestellt

So teuer Apples Rollen für den Mac Pro auch sind, so kritikwürdig sind sie aber auch. Denn eine Bremse wie einfache Rollcontainer besitzen sie nämlich nicht, sie könnten je nach Untergrund also einfach auch wegrollen – GIGA berichtete.

Neue Grafikkartenoption für den Mac Pro

Apropos teuer ... zuletzt hob Apple im März noch die Aufpreise für Arbeitsspeicher und Prozessoren beim Mac Pro an. Neu hingegen ist ab sofort die Option auf eine verbesserte, preiswertere Grafikkarte. Für „nur“ 750 Euro Aufpreis gibt's jetzt nämlich die Radeon Pro W5700X mit 16 GB Grafikspeicher, auf Wunsch für 2.000 Euro auch gleich im Doppelpack.