Sie gehört noch lange nicht zum alten Eisen, wie ein neues Update des Herstellers AVM eindrucksvoll zeigt. Mit der Software FritzOS 7.21 bekommt eine ältere Fritzbox wieder neues Leben eingehaucht. Die Liste der Neuerungen ist lang – das Update sollte in jedem Fall installiert werden.

 

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Fritzbox 7490: Update auf FritzOS 7.21 ist da

Der deutsche Hersteller AVM verteilt in den letzten Wochen immer wieder neue Updates für verschiedene Router. Jetzt ist die ältere Fritzbox 7490 an der Reihe. Interessierte können die finale Version von FritzOS 7.21 ab sofort aufspielen. Der Sprung von der bereits veröffentlichten Beta-Version ist zwar nicht so groß, doch wer kein „Labor-Update“ installiert hat, der findet bei FritzOS 7.21 viele neue Funktionen.

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Mit dem Software-Update kommt eine Verschlüsselung nach dem neuen WPA3-Standard auf die alte Fritzbox. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die jeweiligen Endgeräte auch WPA3 unterstützen müssen, was bei vielen aber schon der Fall sein dürfte. Bei Bedarf kann auch ein offener WLAN-Gastzugang mit Opportunistic Wireless Encryption konfiguriert werden. Hier sind keine Zugangsdaten nötig, lediglich die Daten selbst werden verschlüsselt übertragen – auf eigene Gefahr, versteht sich.

Bessere WLAN-Verbindungen soll es über Performance Mesh Steering geben. Hiervon profitieren vor allem mobile Geräte wie Handys, Tablets oder Notebooks, mit denen häufig der Standort innerhalb eines WLAN gewechselt wird. Im Idealfall gibt es so schnellere Verbindungen. Sollte die Internetverbindung über DSL mal ausfallen, wird automatisch zu einem Mobilfunk-Modem gewechselt.

So wird noch mehr aus der Fritzbox herausgeholt:

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Fritzbox 7490: Mehr Smart-Home-Unterstützung

Im Bereich des Smart Home hat AVM ebenfalls neue Features präsentiert. Auf der Fritzbox 7490 wurde die Benutzeroberfläche stark überarbeitet. Temperatureinstellungen können jetzt synchronisiert werden und die LED-Lampe DECT 500 wird nun unterstützt. Die Gesamtverbrauchsanzeige der vergangenen zwei Jahre bei anderen DECT-Produkten lässt sich nun ebenfalls einsehen.

Simon Stich
Simon Stich, GIGA-Experte für Smartphones, Mobilfunk und die Gerüchteküche.

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