Ein besseres Studio Display steht an: Apple möchte wohl im ersten Quartal 2023 mit einer überarbeiteten Version des Bildschirms angreifen, bei der einige Kritikpunkte angegangen werden. So sollen für eine gleichmäßigere Ausleuchtung Mini-LEDs zum Einsatz kommen und 120 Hz unterstützt werden. Günstiger dürfte das Studio Display 2023 dadurch nicht werden.

Studio Display 2023: Apple setzt auf Mini-LED

Mit dem Studio Display hat Apple einen Bildschirm im Portfolio, der vor allem mit seinem üppigen Preis von 1.749 Euro auffällt. Zwar bekommen Nutzer dafür einiges geboten, wie eine 27-Zoll-Diagonale und 5K-Auflösung (5.120 × 2.880) neben einer 12-MP-Ultraweitwinkel-Kamera, doch letztlich handelt es sich um ein ganz normales LC-Display mit LED-Beleuchtung, bei dem die Bildwiederholrate auch nicht besonders hoch ausfällt.

Im Frühjahr 2023, so ein Insider, will Apple eine verbesserte Variante des Studio Display veröffentlichen. Diese soll weiter eine Bilddiagonale von 27 Zoll bieten, dafür aber auf Mini-LEDs für direkte Hintergrundbeleuchtung setzen (Quelle: MacRumors). Darüber hinaus ist von einer höheren Bildwiederholfrequenz auszugehen, die 120 Hz betragen könnte und ProMotion heißen soll – wie auch beim iPad, iPhone und MacBook Pro. Selbst das noch teurere Pro Display XDR bietet aktuell keine 120 Hz.

Früheren Berichten zufolge wollte Apple sein neues Studio Display eigentlich schon bei der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2022 zeigen, bevor die Enthüllung dann angeblich in den Oktober verschoben wurde. Apple ist wie alle anderen Hersteller von Lieferschwierigkeiten betroffen, weshalb nun von einem Marktstart im ersten Quartal 2023 ausgegangen wird.

Mehr zum aktuellen Studio Display seht ihr hier:

Apple Mac Studio und Studio Display in Aktion

Apple Studio Display 2023 wohl teurer

Apple selbst hat die Existenz eines neuen Studio Display noch nicht bestätigt, weshalb über den Preis nur spekuliert werden kann. Dennoch lässt sich jetzt bereits erahnen, dass der Nachfolger des aktuellen Modells nicht günstiger zu haben sein wird. Zusammen mit einem Nanotexturglas als Extra-Feature und einem noch flexibleren Standfuß könnte sich das Studio Display 2023 jenseits der 2.000 Euro positionieren.