Das Galaxy Note 20 Ultra von Samsung kostet 1.266 Euro – oder etwa doch nicht? Wenn es nach dem russischen Veredler Caviar geht, dann ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Eine Luxusversion des Top-Smartphones kann jetzt für über 5.300 Euro erstanden werden. Marmor und Rotgold inklusive.

 

Samsung Galaxy Note 20 Ultra

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Galaxy Note 20 Ultra: Luxusversion sprengt Preisgrenzen

Während sich hierzulande nicht wenige Nutzer darüber aufregen, dass Top-Smartphones mittlerweile um die 1.000 Euro kosten, geht man in Russland gleich mehrere Schritte weiter. Jetzt sind verschiedene Luxusvarianten des Galaxy Note 20 Ultra von Samsung beim Produzenten Caviar aufgetaucht, die alle bekannten Preisgrenzen sprengen. Bis zu 5.300 Euro können nun für eine Version des Handys auf den Tisch gelegt werden. Dafür gibt es dann echten Marmor und eine Beschichtung mit Rotgold. Beim Design hat man sich bei der Moskauer Basilius-Kathedrale inspirieren lassen.

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Hersteller Caviar hat vorsorglich nur 99 Exemplare dieser exorbitanten Version des Galaxy Note 20 Ultra produzieren lassen. Wichtige Details für den Alltag sind dabei auf der Produktseite gar nicht erst zu finden. Wie schwer das Handy durch die „Veredelung“ geworden ist, bleibt unbeantwortet.

Kurioserweise wird das Galaxy Note 20 Ultra auch nur in einer Variante mit 256 GB interner Kapazität angeboten – für 512 GB hat es also nicht gereicht, trotz des Preises. Auch zur weiteren Ausstattung lassen sich nur Vermutungen anstellen. Ob ein Snapdragon 865 Plus oder doch ein Exynos 990 den Takt vorgibt, bleibt unbekannt. Immerhin fallen keine Versandkosten an.

Unsere Einschätzung zum Samsung Galaxy Note 20 Ultra:

Samsung Galaxy Note 20 (Ultra) im Hands-On

Galaxy Note 20 Ultra: China-Smartphone günstiger

Neben der für reiche Russen konzipierten Variante des Galaxy Note 20 Ultra hat Caviar natürlich auch den chinesischen Markt im Blick. Hier lässt sich nicht das Moskauer Wahrzeichen, sondern die Verbotene Stadt in Peking erkennen. Mit umgerechnet 5.130 Euro ist das „China-Smartphone“ sogar etwas günstiger, wobei hier natürlich nicht von einem Schnäppchen die Rede sein kann.

Simon Stich
Simon Stich, GIGA-Experte für Smartphones, Mobilfunk und die Gerüchteküche.

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