OnePlus ist als Flaggschiff-Killer gestartet und preislich mittlerweile so stark explodiert, dass sich der chinesische Konzern wohl selbst fragt, ob das der richtige Weg war. Der OnePlus-CEO Pete Lau hat sein zukünftiges Vorgehen nun in einem Interview erklärt – mit einer interessanten Aussage.

 

OnePlus: Das Unternehmen hinter den „Flaggschiff-Killern“

Facts 

OnePlus plant günstigere Smartphones

1.000 Euro kostet das OnePlus 8 Pro, wenn man das aktuelle High-End-Smartphone bei Amazon kaufen möchte. Ein stolzer Preis, wenn man an die Zeiten des OnePlus One zurückdenkt, wo der Flaggschiff-Killer für unter 300 Euro verkauft wurde. Mittlerweile verlangt OnePlus sogar mehr als die Konkurrenz von Samsung. Das gibt wohl auch dem OnePlus-CEO Pete Lau zu denken. Früher war OnePlus dafür bekannt, Smartphones zu Preisen anzubieten, die kaum zu glauben waren – sagt er im Interview. Genau dahin möchte OnePlus zurück – berichtet Android-Central. Das Unternehmen möchte wieder günstigere Smartphones bauen. Ob man dafür dann bei der Ausstattung Abstriche machen muss, bleibt abzuwarten. So detailliert ist Lau auf die Geschichte nicht eingegangen. Es war ja schon ein OnePlus 8 Lite im Gespräch.

Interessant ist noch eine weitere Aussage. Demnach möchte OnePlus laut dem CEO in weitere Bereiche expandieren. Das Unternehmen bietet beispielsweise Kopfhörer oder Fernseher an, das reicht aber noch nicht. Ähnlich wie Xiaomi könnte OnePlus noch viel mehr Produkte verkaufen. Was man genau plant, steht noch in den Sternen.

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OnePlus will ein Ökosystem aufbauen

Einfach nur Hardware zu verkaufen, scheint für OnePlus nicht mehr das wichtigste Ziel zu sein. Stattdessen möchte das Unternehmen ähnlich wie Apple ein ganzes Ökosystem kreieren und die Nutzer an die Marke binden. Das ist aber ein Prozess, der nicht von heute auf morgen geschafft werden kann. Früher wurden nur Handys verkauft, mittlerweile gibt es auch Kopfhörer, Fernseher oder auch Taschen. Das Potenzial ist groß und Xiaomi könnte ein Vorbild von chinesischer Seite sein. Der Konkurrent ist in Europa sehr erfolgreich. Noch in diesem Jahr könnte die neue Strategie Früchte tragen. Wir sind gespannt, was uns erwartet.