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„Opa-Auto“ ID.4: Chinesen verhöhnen Volkswagens Elektroauto

Volkswagen hat in China mit Absatzproblemen zu kämpfen. (© Volkswagen)
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Das Elektroauto ID.4 von Volkswagen gilt als Hoffnungsträger des deutschen Autobauers. In China verkauft sich der Wagen aber recht schleppend. Chinesen stempeln den ID.4 gar als „Opa-Auto“ ab, das „wie aus dem vorigen Jahrhundert“ wirkt.

Volkswagen: ID.4 bleibt Ladenhüter in China

China gilt für Volkswagen neben Europa als wichtigster Absatzmarkt. Hier hat VW aber mit riesigen Problemen zu kämpfen. Gerade einmal 3.341 ID.4-Modelle sind bis Ende Mai in China zugelassen worden, wie neue Zahlen darlegen. Zum Vergleich: Im Mai alleine wurden 33.460 Teslas zugelassen. Hinzu kommt eine starke Konkurrenz durch chinesische Marken wie XPeng und Nio. Volkswagens Hoffnungsträger kommt hingegen nicht gut an.

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Obwohl Volkswagen den ID.4 als „Weltauto“ bewirbt, wird der Wagen in China nur als „Opa-Auto“ wahrgenommen, das einfach nicht mehr in die Zeit passt. In chinesischen sozialen Netzwerken heißt es zudem wenig schmeichelhaft, dass der ID.4 wie „ein Auto wie aus dem vorigen Jahrhundert“ wirke. Das hängt vor allem mit den Leistungsdaten des ID.4 zusammen. In der günstigsten Version benötigt das Elektroauto 10,9 Sekunden, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Teslas sind hier deutlich schneller unterwegs.

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Zu Elektroautos gibt es nach wie vor viele Mythen und Irrtümer, die wir im Video gerne aufklären:

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ID.4: Falsche Verkaufspolitik von Volkswagen?

Branchenkenner kritisieren die Verkaufspolitik des deutschen Herstellers. Zu Beginn war der ID.4 in China nur in einer deutlich abgespeckten Variante erhältlich. So konnte der Preis zwar auf ungefähr 26.000 Euro gedrückt werden, doch Standards wie zum Beispiel eine automatische Einparkhilfe sind hier nicht mit von der Partie (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung).

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Verkäufer und Interessenten in China wundern sich auch darüber, dass in den Showrooms nicht das am besten ausgestattete Modell des ID.4 präsentiert wird, sondern stattdessen das schwächste. Da sei es kein Wunder, wenn sich Kunden lieber bei der Konkurrenz umschauen.

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