Samsung feiert mit dem Galaxy S22 Ultra große Erfolge, doch es werden auf der Welt zwei unterschiedliche Versionen verkauft. Die deutsche Version hat dabei einen entscheidenden Nachteil. Das wirkt sich auf die tägliche Nutzung des Smartphones aus. Es geht um den Akku.

 
Samsung Electronics
Facts 

Samsung Galaxy S22 Ultra: Deutsche Version schwächelt

DxOMark macht schon lange nicht mehr nur Kamera-Tests. Seit einiger Zeit werden auch das Display, der Klang und die Akkulaufzeit von Smartphones untersucht. Um letzteren Punkt geht es in dem neuesten Vergleich. Es wurde nämlich die Akkulaufzeit des Samsung Galaxy S22 Ultra mit Exynos- und Snapdragon-Prozessor gegenübergestellt. Die Exynos-Variante gibt es in Deutschland, während das Snapdragon-Modell beispielsweise in den USA verkauft wird. Unsere Version ist dabei spürbar schlechter, wenn es um den Akku geht:

Während sich die zwei Versionen des Samsung Galaxy S22 Ultra bei Kamera, Display und Klang nichts nehmen, kann das Exynos-Modell beim Akku einfach nicht mithalten. Dort erreicht es nur 60 Punkte und den weltweit 59. Rang. Die Version mit Snapdragon-Prozessor hält deutlich länger und ergattert 64 Punkte, was für den 51. Rang reicht.

Während das Modell mit Snapdragon-Prozessor durchaus in der Lage ist, fast zwei Tage bei leichter Nutzung durchzuhalten, macht das Exynos-Modell vier Stunden früher schlapp. Man muss als spätestens nach etwas über einem Tag wieder an die Steckdose. Der einzige Unterschied ist der verbaute Prozessor, denn der Akku misst in beiden Versionen 5.000 mAh.

Unser Eindruck vom Samsung Galaxy S22 Ultra:

Samsung Galaxy S22 Ultra im Hands-On Abonniere uns
auf YouTube

Samsung Galaxy S22 Ultra könnte besser sein

Auch in meinem Test des Samsung Galaxy S22 Ultra habe ich die relativ schwache Akkulaufzeit des Smartphones bemängelt. Ich kam zwar locker über den Tag, doch nicht viel weiter. Das Galaxy S21 Ultra hat da deutlich besser durchgehalten. Samsung muss also etwas tun, um die Akkulaufzeit zu verbessern, besonders weil es eben am eigenen Prozessor zu liegen scheint. Der ist schon seit langer Zeit ein Störfaktor. Und die Lösung dafür soll noch einige Jahre auf sich warten lassen.